BrandenburgDigital
Newsletter Juni 2026
Liebe Leserinnen und Leser,
der Juni hat begonnen und mit ihm zeigt sich nicht nur unsere Natur in voller Pracht, sondern auch die Spargelzeit, die unser Brandenburg jedes Jahr aufs Neue prägt. Während auf den Feldern fleißig gestochen wird, wächst auch in der Digitalpolitik unser Land weiter: mit frischen Ideen, neuen Partnerschaften und innovativen Werkzeugen.
Besonders freue ich mich, dass wir mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) eine vertiefte Kooperation vereinbart haben. Gemeinsam stärken wir die digitale Sicherheit in Brandenburg und setzen ein klares Zeichen für vertrauenswürdige Digitalisierung. Mehr dazu lesen Sie im Fokusthema dieser Ausgabe.
Auch über die Landesgrenzen hinaus bauen wir Brücken: Die Zusammenarbeit unserer DigitalAgentur Brandenburg mit Niederösterreich eröffnet uns neue Perspektiven und zeigt, wie wertvoll der Austausch über digitale Innovationen ist.
Ein weiteres Highlight sind die Vorbereitungen unseres neuen KI-Assistenztools LLMoin. Es unterstützt die Mitarbeitenden der Landesverwaltung zukünftig dabei, Informationen schneller zu verarbeiten und den digitalen Wandel aktiv mitzugestalten – ein echter Fortschritt für die tägliche Arbeit.
Viel Vergnügen bei der Lektüre und genießen Sie weiterhin die Spargelzeit.
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Dr. Benjamin Grimm Minister der Justiz und für Digitalisierung
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Newsletter BrandenburgDigital: Inhalt
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Im Fokus: Brandenburg und BSI vereinbaren vertiefte Kooperation
Ausbau der Zusammenarbeit im Bereich Cybersicherheit Brandenburg intensiviert seine Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Ziel der Kooperation ist es, die Cybersicherheit in Verwaltung, Wirtschaft und Gesellschaft nachhaltig zu erhöhen. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf der Prävention von Cyberangriffen und der Sensibilisierung für IT-Sicherheit.
Digitalstaatssekretär Ernst Bürger erklärt: „Cybersicherheit ist derzeit eine der wichtigsten Aufgaben, weil die Angriffs- und Bedrohungslagen deutlich zugenommen haben. Mit der Vereinbarung schaffen wir die Grundlage für eine noch engere und praxisorientierte Zusammenarbeit mit dem BSI. Unser Ziel ist es, die Sicherheitsstrukturen in Brandenburg zu stärken, schneller auf Bedrohungen reagieren zu können und gleichzeitig das Know-how im Land nachhaltig auszubauen.“
Vereinbarte Handlungsfelder und Maßnahmen Zusammen mit dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) sollen Workshops, Schulungen und Informationskampagnen angeboten werden, die den Umgang mit IT-Sicherheit einfacher und verständlicher machen. Dank der Expertise des BSI kann das Land so auf erprobte Methoden zurückgreifen. Auch Kommunen und Unternehmen profitieren direkt von der Zusammenarbeit. Mit dieser Kooperation wird Brandenburg nicht nur sicherer, sondern auch fit für die digitale Zukunft. Mehr dazu unter mdjd.de
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Neues aus Brandenburg
KI-Assistenztool LLMoin für die Landesverwaltung Mit dem neuen KI-Assistenztool LLMoin soll den Verwaltungsmitarbeitenden des Landes zeitnah ein sicheres und effektives Werkzeug zur Verfügung gestellt werden. Es unterstützt zukünftig bei Routineaufgaben, zum Beispiel dem Zusammenfassen von Texten, der Recherche in Dokumenten und dem Erstellen von Textvorlagen. So werden Arbeitsabläufe effizienter, Bearbeitungszeiten verkürzt und Ressourcen gezielter eingesetzt. Das Besondere: Das KI-Tool für Brandenburg kann Anfragen auch in Sorbisch beantworten. Mehr dazu unter background.tagesspiegel.de
Gesetzentwurf zum besseren Schutz vor digitaler Gewalt Das MdJD begrüßt den von Bundesjustizministerin Dr. Stefanie Hubig vorgelegten Gesetzentwurf zum besseren Schutz vor digitaler Gewalt. Mit dem Entwurf werden wichtige Maßnahmen zum Schutz der Persönlichkeitsrechte im digitalen Raum auf den Weg gebracht. Vorgesehen sind unter anderem neue Straftatbestände, die etwa das unbefugte Verbreiten intimer Aufnahmen, Deepfakes und bestimmte Formen des Cyberstalkings unter Strafe stellen. Justizminister Dr. Benjamin Grimm betont, dass damit bestehende Schutzlücken geschlossen und Betroffene wirksam unterstützt werden. Mehr dazu unter mdjd.brandenburg.de
Kooperationsvereinbarung zwischen Brandenburg und Niederösterreich Am 15. April kamen im MdJD Vertreterinnen und Vertreter aus Brandenburg und Niederösterreich zusammen: Die DigitalAgentur Brandenburg GmbH, die Digitalagentur Niederösterreich ecoplus. Niederösterreichs Wirtschaftsagentur GmbH, Haus der Digitalisierung in Niederösterreich und aed - Agency for Economic Cooperation and Development Austria haben eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet. Gemeinsam setzen sie sich für Fortschritte bei Digitalisierung, KI und Cybersecurity ein. Ein wichtiger Schritt für eine moderne und vernetzte Verwaltung über Ländergrenzen hinweg. Mehr dazu unter linkedin.com
115 in Brandenburg: Verwaltung jetzt noch einfacher erreichbar Über die 115 erhalten Bürgerinnen und Bürger eine zentrale und leicht erreichbare Anlaufstelle für Fragen rund um Verwaltungsangelegenheiten. Die Behördennummer informiert über Leistungen, Zuständigkeiten und Verfahren von Kommunen, Ländern und dem Bund, erleichtert damit den Zugang zur Verwaltung und verbessert den Bürgerservice nachhaltig. Mehr dazu unter mdjd.brandenburg.de
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Bund und Europa
5. DMK in Hamburg: Digitale Verwaltung soll einfacher werden Bei der 5. Digitalministerkonferenz in Hamburg haben die Länder wichtige Weichen für eine alltagstauglichere digitale Verwaltung gestellt. Im Fokus standen die Umsetzung der Föderalen Modernisierungsagenda, schnellere Unternehmensgründungen, mehr Praxistauglichkeit beim Datenschutz und leistungsfähige digitale Infrastrukturen als Grundlage digitaler Souveränität. Auch Brandenburgs Digitalminister Dr. Benjamin Grimm nahm an der Konferenz teil. Mehr dazu unter mdjd.brandenburg.de
„Deutschland, was geht?” – Ideen für modernere Verwaltung gesucht Weniger Bürokratie, mehr Lösungen: Die SPRIND – Bundesagentur für Sprunginnovationen – startet gemeinsam mit dem Bundesministerium für Digitales und Staatsmodernisierung den Bürger-Hackathon „Deutschland, was geht?“. Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen und kreative Köpfe sind bis zum 14. Juni eingeladen, konkrete Alltagsprobleme einzureichen. Tech-Teams entwickeln dann im nächsten Schritt digitale Lösungen für eine einfachere Verwaltung. Mehr dazu unter deutschland-was-geht.org
Cohere und Aleph Alpha bündeln Kräfte für digitale Souveränität Die KI-Unternehmen Cohere (Toronto) und Aleph Alpha (Heidelberg) haben ihren Zusammenschluss bekannt gegeben. Mit Unterstützung der Regierungen Deutschlands und Kanadas entsteht so eine Deutsch-Kanadische Digitalallianz, die auf mehr digitale Souveränität, Sicherheit und Datenschutz setzt. Mehr dazu unter bmds.bund.de
Ko-Pionier-Preis 2026: Besser nachnutzen. Jetzt bewerben. Der Ko-Pionier-Preis der Initiative Re:Form unter Schirmherrschaft der FITKO geht in die zweite Runde und sucht Verwaltungen, die erfolgreiche Lösungen anderer Kommunen übernehmen und weiterentwickeln. Die Auszeichnung würdigt damit kreatives Nachnutzen bewährter Lösungen. Bewerbungen sind bis zum 15. Juli 2026 möglich. Mehr dazu unter reform-staat.org
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Termine
DABB-Café: Mit KI schneller zum Wohngeld In der digitalen Info-Café Reihe der DigitalAgentur Brandenburg berichten in dieser Ausgabe Andrea Baur (Wohngeldbehörde der Landeshauptstadt Potsdam) und Roman Soike (Ministerium für Infrastruktur und Landesplanung Brandenburg, MIL), wie KI die Verwaltung bei der Antragstellung und Bearbeitung von Wohngeld unterstützen kann. Termin: 16. Juni 2026 I 13:00 - 14:15 Uhr Veranstaltungsort: online Teilnahme: kostenlos I Anmeldung erforderlich Mehr dazu unter digital-agentur.de
Büroorganisation mit KI in der Verwaltung In diesem Online-Modul von EDIH pro_digital wird praxisnah gezeigt, wie KI-gestützte Assistenzfunktionen typische Büroaufgaben erleichtern können: von der automatischen Protokollunterstützung über verständliche Zusammenfassungen bis zur strukturierten Aufbereitung von Aufgaben. Termin: 17. Juni 2026 I 13:00 - 14:30 Uhr Veranstaltungsort: online Teilnahme: kostenlos I Anmeldung erforderlich Mehr dazu unter edihprodigital.eu
KI-Workshop: Erste Schritte zu Ihrer eigenen KI-Anwendung – Einrichtung der wichtigsten Tools für lokale KI-Entwicklung Sie möchten KI-Anwendungen entwickeln, haben aber noch keine Erfahrung mit Tools wie Docker, Python oder GitHub? In diesem Workshop des KI-Servicezentrums Berlin-Brandenburg richten Sie Schritt für Schritt Ihre lokale KI-Entwicklungsumgebung ein. Termin: 16. Juli 2026, 10:00 - 13:00 Uhr Veranstaltungsort: Potsdam Teilnahme: kostenfrei I Anmeldung erforderlich Mehr dazu unter hpi.de
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Redaktion
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