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Liebe Leserinnen und Leser,

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Brandenburg hat ein neues Digitalprogramm! Pünktlich zur Halbzeit der Legislaturperiode hat das Digitalkabinett am 5. Juli das „Digitalprogramm des Landes Brandenburg 2025“ (#dp25) beschlossen – mit 83 konkreten Vorhaben aus den Bereichen Daseinsvorsorge, Teilhabe und Kompetenzen, Digitalisierung in Wirtschaft, Kultur und Verwaltung und vielen mehr. Sie werden in den kommenden Jahren einen greifbaren Mehrwert für die Menschen im Land Brandenburg entfalten. Nur ein paar Beispiele: So wird etwa das Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus zum digitalen Leitkrankenhaus ausgebaut, um in der Lausitz als Modellregion Gesundheit die Gesundheitsversorgung für die Bürgerinnen und Bürger digital zu vernetzen und so zu verbessern. Die Schul-Cloud als Plattform für Lerninhalte für Lehrende und Lernende entwickeln wir weiter sowie kleine und mittelständige Unternehmen unterstützen wir durch Innovations- und Kompetenzzentren bei der Digitalisierung.

Mit dem Digitalprogramm ist ein wichtiger Meilenstein für die Digitalpolitik der Landesregierung geschafft. Statt einzelner Pilotprojekte, rollen wir die Digitalisierung nun mit zahlreichen Vorhaben in der Fläche aus. Zudem werden wir die Rahmenbedingungen für Digitalisierung in unserem Land weiterentwickeln: Als Landesregierung wollen wir unsere Ausgaben für Digitalisierung in den kommenden Jahren genau erfassen und somit die Grundlage für ein Digitalbudget schaffen. Das ermöglicht mehr finanziellen Spielraum und Flexibilität für die Umsetzung von Digitalvorhaben. Auch stärken wir die Digitalkompetenzen der Beschäftigten in der Landesverwaltung – eine wichtige Grundlage, damit unsere Verwaltung zum einen selbst digitaler wird und wir zum anderen digitale Technologien noch besser für die Bürgerinnen und Bürger einsetzen können.    

Um auf dem Weg in ein digitales Brandenburg weiter voranzuschreiten, sind wir auf kreative, tatkräftige und engagierte Menschen angewiesen, die Digitalisierung ganz praktisch und nutzerorientiert gestalten. Beim Wettbewerb „Digitale Orte im Land der Ideen“ wurden gleich zwei großartige Projekte aus Brandenburg ausgezeichnet, die zeigen, wie die Digitalisierung unseren Alltag verbessern kann. So wurde die Open-Source-Bürger-App „Smart Village App“ als digitaler Ort ausgezeichnet.  Die 2019 in Bad Belzig gestartete Bürger-App ist inzwischen in mehr als 25 brandenburgischen Kommunen verfügbar und wurde bereits mehr als 50.000 Mal heruntergeladen. Sie informiert über lokale Nachrichten und bietet Bürgerinnen und Bürgern einen digitalen Zugang zu Verwaltungsleistungen. Ein weiterer prämierter digitaler Ort ist der „Verstehbahnhof“ in Fürstenberg/Havel. In die ehemalige Wartehalle des Bahnhofs Fürstenberg ist der Makerspace des havel:lab e.V. eingezogen und schafft einen digitalen Bildungsort. Insbesondere jungen Menschen soll hier ein selbstbestimmter Umgang mit Technologien vermitteln werden.   

Weitere Neuigkeiten zur Digitalisierung aus Brandenburg, Deutschland und Europa finden Sie wie immer kompakt in unserem Newsletter.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und einen schönen Sommer.


Dr. Benjamin Grimm
Staatssekretär in der Staatskanzlei


 
 

Newsletter BrandenburgDigital

INHALT
     Neues aus Brandenburg
     Bund und Europa
     Termine
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Neues aus Brandenburg

Digitalprogramm 2025: 83 Maßnahmen für Brandenburg

Das 80-seitige Digitalprogramm, das nun vom Digitalkabinett verabschiedet wurde, umfasst insgesamt 83 konkrete Maßnahmen für Brandenburg. Hierzu zählen Themen wie der Aufbau digitaler Kompetenzen, die Stärkung digitaler Teilhabe, Maßnahmen für die Digitalisierung in Wirtschaft, Kultur und Verwaltung sowie der Einsatz digitaler Technologien für die öffentliche Daseinsvorsorge und eine nachhaltige Entwicklung. Das Programm gilt als Meilenstein für die Digitalpolitik in Brandenburg und ist aus einem Beteiligungsverfahren unter Einbeziehung aller neun Ressorts, der Staatskanzlei und einer breiten Öffentlichkeit entstanden.

Mehr dazu auf digitalesbb.de

 

Digitaltag in Brandenburg: zahlreiche Aktionen für digitale Teilhabe

Vor Ort, digital oder hybrid – anlässlich des Digitaltags 2022 fanden in Brandenburg zahlreiche Veranstaltungen statt: Vom Computerkurs, über den Tag der offenen Tür in der DigitalAgentur Brandenburg bis zur digitalen Vorsorge wurden Workshops und Vorträge angeboten. Auch in diesem Jahr beteiligte sich die Staatskanzlei an dem Aktionstag zur Förderung der digitalen Teilhabe in Deutschland. Mit einem Besuch im Digitalwerk in Werder (Havel) verschaffte sich Staatssekretär Dr. Benjamin Grimm als Digitalbeauftragter der Landesregierung einen Einblick in die Möglichkeiten der Digitalisierung für Unternehmen. Alle Aktionen und einen kurzen filmischen Rückblick finden Sie online.

Mehr dazu auf digitalesbb.de

 

Landgericht Cottbus: E-Akte im Regelbetrieb

Die Digitalisierung der Justiz schreitet voran: Am Landgericht Cottbus wurde im Juni die E-Akte im Regelbetrieb eingesetzt. In allen sieben Zivilkammern und in der Kammer für Handelssachen werden die Akten neu angelegter Verfahren ausschließlich papierlos geführt. Gleichzeitig wurden auch neun Gerichtssäle und etwa 100 Arbeitsplätze mit neuer Technik ausgestattet. Das Landgericht Cottbus ist bereits das zweite Landgericht im Land Brandenburg, an dem die E-Akte erfolgreich in den Regelbetrieb überführt wurde. Beim Landgericht Potsdam befindet sich die elektronische Akte in allen zivilrechtlichen und Streitigkeiten vor der Kammer für Handelssachen bereits seit dem 1. April 2022 im Regelbetrieb.

Mehr dazu auf digitalesbb.de


Vorstudie: Leistungsrahmen digitaler Daseinsvorsorge

Die Digitalisierung erreicht unser aller Alltag und Leistungen der öffentlichen Daseinsvorsorge werden immer digitaler. Dadurch entstehen neue Chancen und die Leistungen der Daseinsvorsorge lassen sich neu denken. Eine Vorstudie, initiiert durch die DigitalAgentur Brandenburg und entstanden in Kooperation mit dem Fraunhofer-Institut, will den schwer zu fassenden digitalen Wandel der öffentlichen Daseinsvorsorge greifbar machen. Die Publikation leistet daher Begriffsarbeit, stellt Zusammenhänge her und gibt Handlungsempfehlungen.

Mehr dazu auf iese.frauenhofer.de


Fit für den digitalen Alltag: Schulungen für die Seniorenarbeit

Durch die Digitalisierung kann das Leben älterer Menschen erheblich erleichtert werden. Damit sich Seniorinnen und Senioren sicher und souverän im digitalen Raum bewegen können, hat die Verbraucherzentrale das Projekt „Smart Surfen“ auf den Weg gebracht. Nach dem Start 2021 werden jetzt vertiefende Schulungen für Multiplikatoren aus dem Bereich der Seniorenarbeit und Erwachsenenbildung angeboten. Die Schulungen starten im Herbst, eine Anmeldung ist ab sofort möglich. Die Schulungen finden online statt und sind kostenlos.

Mehr dazu auf msgiv.brandenburg.de


Soziale Medien: Brandenburger Verfassungsschutz warnt

Antisemitische und extremistische Botschaften werden gezielt in soziale Medien eingestreut, um Jugendliche und Kinder zu ködern. Brandenburgs Verfassungsschutz warnt im aktuellen Verfassungsschutzbericht vor dieser Taktik. Auf Telegram haben beispielsweise Corona-Leugner mit Bezug nach Brandenburg Falschnachrichten verbreitet, auf Tiktok beobachtet der Verfassungsschutz antisemitische und rassistische Inhalte, die aber erst auf den zweiten Blick als extremistische Botschaften erkennbar sind.

Mehr dazu auf sueddeutsche.de

 

Potsdam: Seit einem Jahr Smart City

Mitte vergangenen Jahres hatte sich Potsdam erfolgreich um die Teilnahme an einem bundesweiten Smart-City-Prozess beworben. Durch diese Förderung wurden bereits einige Themen angestoßen, wie zum Beispiel eine gemeinsame App für die Kund:innen der großen kommunalen Unternehmen wie der Pro Potsdam und der Stadtwerke. Im Hauptausschuss wurden nun weitere Projekte des millionenschweren Smart-City-Digitalisierungsprogramms vorgestellt. Beispiele sind ein digitales Tool für eine bessere Bürger:innenbeteiligung oder ein digitales Funknetzwerk, das von den Stadtwerken bereits aufgebaut wird.

Mehr dazu auf pnn.de

 

Digitalisierungsoffensive: Zehn Potsdamer Schulen im Pilotprojekt

Nach Kritik folgt nun die Digitaloffensive: Potsdams Oberbürgermeister Schubert sorgt für die Investition eines zweistelligen Millionenbetrags an zehn Pilotschulen für eine nachhaltige Digitalisierung. Die Auswahl der Schulen ist nach sozioökonomischen Kriterien, einer Verteilung über das gesamte Stadtgebiet sowie nach technischen Aspekten erfolgt. Unterstützung erhält die Landeshauptstadt vom Zweckverband Digitale Kommunen in Brandenburg. Bereits in den Sommerferien soll die Bestandsaufnahme beginnen.

Mehr dazu auf potsdam.de


Bund und Europa

Gesetzgebung: Bundesgesetzblatt wird digital

Während in einigen Bundesländern die amtliche Verkündung von Gesetzen digital erfolgt, werden sie auf Bundesebene weiterhin in Papierform verkündet. Das soll sich jetzt ändern, auch das Bundesgesetzblatt wird digital. Das Bundeskabinett hat den entsprechenden Gesetzesentwurf beschlossen. Ab dem kommenden Jahr sollen Gesetze und Verordnungen des Bundes auch offiziell elektronisch im Internet verkündet werden. Die Papierform entfällt dann, Inhalte werden leichter zugänglich und die Verlässlichkeit von Authentizität und Integrität soll durch hohe technische Sicherheitsvorkehrungen gewährleistet werden.

Mehr dazu auf move-online.de

 

Zwei neue Internetgesetze: EU drosselt Macht der Digitalkonzerne

Das Europaparlament hat zwei neue Gesetze beschlossen und will mit dem Digital Services Act (DSA) und dem Digital Markets Act (DMA) die Macht der Digitalkonzerne regulieren. Das Gesetz über digitale Dienste (DSA) soll dazu dienen, Internetriesen wie Amazon, Facebook und Google dazu anzuhalten, Hassrede und illegale Inhalte einzudämmen. Das Marktkontrollgesetz (DSA) soll dazu dienen, Märkte offenzuhalten und für einen fairen Wettbewerb zu sorgen. Bei Verstößen gegen den DMA drohen den Firmen Bußgelder von bis zu 10 Prozent des Jahresumsatzes, beim DSA können noch bis zu 6 Prozent fällig werden. Mit der Verabschiedung geht eines der wichtigsten und kontroversesten EU-Gesetzgebungsverfahren der letzten Jahre zu Ende.

Mehr dazu auf taz.de

 

Cyberangriffe: EU verschärft Sicherheitsregeln

Die kritische Infrastruktur – also beispielsweise Energienetze, Krankenhäuser, das Verkehrs- und Transportwesen oder auch die Wasserversorgung – wird zukünftig innerhalb der EU besser geschützt. Die EU-Staaten und das Europaparlament verständigten sich im Juni darauf, die geltenden Sicherheitsregeln für Netz- und Informationssysteme zu verschärfen. Einem Bericht des EU-Rechnungshofes zufolge hat sich die Zahl der Cybersicherheitsvorfälle zwischen 2018 und 2021 in den EU-Einrichtungen mehr als verzehnfacht.

Mehr dazu auf zeit.de

 

Digitalführerschein DiFü: Start des Podcasts „D wie Digital“

Wie erheben Google, Facebook und Co. Daten? Wie stark durchdringt KI das eigene Leben? Diese und viele weitere Fragen werden im neuen Podcast vom Verein „Deutschland sicher im Netz e. V.“ geklärt. Im Gespräch mit wechselnden Interviewpartnerinnen und -partnern werden Themen wie Algorithmen und Datenschutz behandelt – immer mit dem Ziel, Verbraucherinnen und Verbraucher aufzuklären und ihnen die Themen näherzubringen.

Mehr dazu auf difü.de

 

Vernetzt gegen Cybercrime: Bayern und Nordrhein-Westfalen verfestigen Kooperation

Angriffe auf Firmennetzwerke, Stadtverwaltungen und andere digitale Infrastrukturen: Cyberkriminalität ist eine große Bedrohung und die Bekämpfung derer braucht Kooperationen zwischen den Behörden. Nordrhein-Westfalen und Bayern wollen nun die Zusammenarbeit der Länderstaatsanwaltschaften mit dem Nationalen Cyber-Abwehrzentrum verstetigen. Das Nationale Cyber-Abwehrzentrum ist eine von acht hochrangigen deutschen Sicherheitsbehörden gegründete Kooperationsplattform. Zu dessen Aufgaben gehört es, ein aktuelles Cyber-Sicherheitslagebild zu erstellen und die strategischen Bewertungen zu bündeln. Wissen und Analysen sollen geteilt und Informationen niederschwellig ausgetauscht werden. Auf diese Weise soll ein umfassendes Bild über Cyber-Angriffe erhalten werden.

Mehr dazu auf move-online.de


Termine

15. Juli: Datenschutz-Sprechstunde

In der digitalen Sprechstunde haben Unternehmerinnen und Unternehmer die Möglichkeit, sich zum Thema Datenschutz auszutauschen, Rat einzuholen und von ihren Herausforderungen zu berichten.

Termin: 15. Juli | 9:15-10.00 Uhr
Veranstaltungsort: online
Teilnahme: kostenlos

Mehr dazu auf b2digital.de


20. Juli: Eintauchen in Deep Learning mit künstlichen neuronalen Netzen

Was können Künstliche Intelligenz (KI) und künstliche neuronale Netze (KNN) für Unternehmen leisten? Im Workshop werden Fallbeispiele aus der Praxis vorgestellt und erläutert, wie KI und KNN funktionieren und wie sie „lernen“.

Termin: 20. Juli | 14:30-18:00 Uhr
Veranstaltungsort: online
Teilnahme: kostenlos

Mehr dazu auf digitalzentrum.berlin


29. Juli: In 5 Schritten zum papierlosen Büro

Mit Hilfe der Digitalisierung können Unternehmen die Papierberge im Büro minimieren. Dadurch ergeben sich viele Vorteile: Effizienz, Platzersparnis, Nachhaltigkeit. Der Workshop zeigt Wege für die Umstellung im Unternehmen und gesetzliche Rahmenbedingungen auf.

Termin: 29. Juli | 13:00-18:00 Uhr
Veranstaltungsort: Bildungs- und Innovationscampus Handwerk (BIH), Am Mühlenberg 15, 14550 Groß Kreutz OT Götz
Teilnahme: kostenlos

Mehr dazu auf zukunftszentrum-brandenburg.de


29./30. Juli: Konferenz: Ein europäisches Leitbild für unsere digitale Zukunft

Wie sieht das europäische Leitbild für unsere digitale Zukunft aus? Die Tagung bietet Einblicke in die politischen Gestaltungsprozesse der Digitalisierung und deren technische Machbarkeit. Sie dient als Reflexionsraum, in dem sich informationstechnisch Versierte mit Angehörigen anderer Interessensbereiche über die gesellschaftliche Verantwortung in Zeiten der Digitalisierung austauschen können.

Termin: 29./30 Juli
Veranstaltungsort: Akademie für Politische Bildung Tutzing
Teilnahme: ab 60,00 Euro

Mehr dazu auf initiatived21.de

 
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