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Liebe Leserinnen und Leser,

  Staatssekretär Dr. Benjamin Grimm (Bild: Staatskanzlei)

die Pandemie hat gezeigt, dass digitale Teilhabe eine zentrale Voraussetzung für eine gleichberechtigte Gesellschaft ist. Ein Beitrag dafür, fit zu werden, sich souverän und selbstbewusst in der digitalen Welt zu bewegen, ist der bundesweite Digitaltag, der am 18. Juni zum zweiten Mal stattfand. Es wurden über 4.325 Stunden Programm in über 2.000 Aktion angeboten. Veranstaltungen, Seminare und Paneldiskussionen luden zum Austausch ein.

Viele Institutionen und Organisationen aus Brandenburg haben mitgemacht. So wurde beispielsweise über digitale Schulentwicklung und die Chancen der Digitalisierung auf Kommunalebene diskutiert und es wurden Workshops zur digitalen Vernetzung und Medienkompetenzvermittlung angeboten. Mit unserer Dialogveranstaltung „Gestärkt aus der Pandemie - Lehren und Ausblick für ein digitales Brandenburg" haben wir uns als Staatskanzlei direkt am Digitaltag beteiligt und mit mehr als 50 Teilnehmenden diskutiert, wie wir mithilfe der Digitalisierung die Handlungsfähigkeit des Staates sicherstellen können und dabei vielfältige Anregungen zur Gestaltung des Digitalprogramms 2025 mitgenommen. Zudem habe ich mit Staatssekretär Dr. Frank Nägele aus der Senatskanzlei Berlin besprochen, welche Schlussfolgerungen aus der Pandemie für die digitalpolitische Zusammenarbeit in der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg zu ziehen sind.

Apropos Pandemie: dank Digitalisierung macht der digitale Impfpass den Nachweis für Geimpfte deutlich einfacher, der berühmte gelbe Impfpass muss nicht ständig mitgeführt werden. Das kostenlose Angebot, den gelben oder roten Impfausweis in Brandenburger Impfzentren, Arztpraxen und Apotheken mit Hilfe eines QR-Codes für Smartphones zu digitalisieren, ist bereits gestartet. Nach einem erfolgreichen Testlauf, der Ende Mai in Potsdam begann, können nun vollständig Geimpfte den QR-Code in die CovPass-App oder die Corona-Warn-App übertragen. Auch der ausgedruckte QR-Code kann mitgeführt werden. Für Kultur- und Freizeiteinrichtungen sowie die Gastronomie und viele weitere, die den Impf-Status ihrer Gäste überprüfen, wird es eine Prüf-App zur Legitimation des Impfzertifikats geben. Der QR-Code ist dabei eine Ergänzung, der jahrzehntealte Impfpass behält weiterhin seine Gültigkeit. Weitere Informationen zum digitalen Impfpass erhalten Sie hier.

Um auch nach der Corona-Pandemie weiterhin eine zuverlässige digitale Infrastruktur für Schulen zu bieten, wird Brandenburg gemeinsam mit Niedersachsen und Thüringen die Schul-Cloud weiterentwickeln. Seit 2018 wurde auf Basis der Schul-Cloud des Potsdamer Hasso-Plattner-Instituts eine eigene Landeslösung aufgebaut und auf spezifische Bedürfnisse zugeschnitten. Ursprünglich sollte das durch den Bund geförderte Projekt Ende Juli auslaufen. Wir als Land Brandenburg haben mit Niedersachsen und Thüringen vereinbart, das Forschungsprojekt gemeinsam zu übernehmen und für die schulische und berufliche Bildung weiterzuentwickeln. Bereits 700 der 915 öffentlichen Brandenburger Schulen arbeiten mit der Schul-Cloud.

Weitere Neuigkeiten zur Digitalisierung aus Brandenburg, Deutschland und Europa finden Sie wie immer kompakt in unserem Newsletter.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen und einen schönen Sommer.


Dr. Benjamin Grimm
Staatssekretär in der Staatskanzlei


 
 

Newsletter BrandenburgDigital

INHALT
     Neues aus Brandenburg
     Bund und Europa
     Termine
 


Neues aus Brandenburg


Digitaler Schub: Neun Millionen Euro für Brandenburgs Hochschulen

Das Wissenschaftsministerium und die Brandenburgische Landesrektorenkonferenz haben eine gemeinsame Digitalisierungsagenda auf den Weg gebracht. Beide Seiten verpflichten sich darin auf klar definierte Umsetzungsschritte zur weiteren Hochschuldigitalisierung in den Bereichen Studium und Lehre, Forschung, Transfer sowie Hochschulverwaltung und -infrastruktur. Gleichzeitig werden die Hochschulen zur Ertüchtigung und zum Ausbau ihrer digitalen Infrastruktur mit einem neuen Investitionsprogramm des Landes in Höhe von neun Millionen Euro unterstützt.

Mehr dazu auf mwfk.brandenburg.de


Pilotprojekt E-Rezept: Start im Juli in Brandenburg

Die Digitalisierung des Gesundheitswesens nimmt in Deutschland an Fahrt auf. Zum 1. Juli wurde dabei ein wichtiger Meilenstein erreicht: In der „Zukunftsregion Digitale Gesundheit“ Berlin und Brandenburg erproben Arztpraxen und Apotheken das digitale Rezept. Die rosafarbenen Rezepte, mit denen in Deutschland Arzneimittel und medizinische Anwendungen verschrieben werden, sind bald auch digital verfügbar. Durch das E-Rezept wird ab 2022 ein sehr wichtiger Prozess in der Gesundheitsversorgung digitalisiert. Patientinnen und Patienten profitieren perspektivisch insbesondere durch eine höhere Arzneimittelsicherheit, wenn sie ihren Ärztinnen und Ärzten und ihrer Apotheke zum Beispiel die Möglichkeit einräumen, alle eingenommenen Arzneimittel in Bezug auf Neben- und Wechselwirkungen kontinuierlich zu überprüfen. Bei dem Pilotprojekt geht es vor allem darum zu untersuchen, welche Kriterien für eine breite Akzeptanz des E-Rezeptes von Bedeutung sind. Interessierte können mitwirken und sich bewerben.

Mehr dazu auf moz.de


Künstliche Intelligenz: Vier Hochschulen in Brandenburg ausgezeichnet

Das Auswahlgremium des Bund-Länder-Programms „KI in der Hochschulbildung“ hat vier zukunftsweisende Lehrprojekte in Brandenburg zur Förderung von Künstlicher Intelligenz in der Hochschulbildung ausgezeichnet. Zu den Gewinnern gehören die Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg, die Europa-Universität Viadrina in Frankfurt (Oder) sowie zweimal die Universität Potsdam. Mit der Förderung verfolgt die Initiative das Ziel, mithilfe von Künstlicher Intelligenz die Verbesserung von Hochschulbildung zu fördern und das akademische Fachkräfteangebot in diesem Bereich zu stärken. Die ausgezeichneten Projekte ermöglichen es Studierenden u. a., KI-basierte Technologien bereits im Studium zu erproben und somit frühzeitig KI-Kompetenzen aufzubauen.

Mehr dazu auf mwfk.brandenburg.de


Potsdam: Auf dem Weg zur Smart City

Die Landeshauptstadt Potsdam hat sich mit dem Motto „Smart City Potsdam – Innovativ. Grün. Gerecht. Zusammen schaffen wir eine nachhaltige Stadt für morgen!“ im Förderprogramm Modellprojekte Smart Cities des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI) beworben. Mit ihrer Bewerbung will die Landeshauptstadt neue Ideen auf den Weg bringen, um die Beteiligungsmöglichkeiten der Potsdamerinnen und Potsdamer auszubauen, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen und dem Klimawandel entgegenzuwirken. Eine Entscheidung des BMI über den Förderantrag wird im Sommer erwartet.

Mehr dazu auf potsdam.de


Digitaler Bildungsraum: Uni Potsdam koordiniert Pilotprojekt für nationale Bildungsplattform

Eine digitale Bildungsplattform, die Plattformen und Dienste aus allen Bildungsbereichen bündelt und vernetzt – das ist das Ziel der Initiative Digitale Bildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Künftig soll diese gleichsam als „Hub“ fungieren und bundesweit Bildungsplattformen und -angebote über Schnittstellen einbinden, gemeinsame Standards etablieren und in allen Phasen des lebensbegleitenden Lernens den Zugang zu Bildung erleichtern. Den ersten Prototypen für eine solche Plattform entwickelt ein Verbund, der von der Universität Potsdam koordiniert wird, im Projekt „Bildungsraum digital“, kurz BIRD.

Mehr dazu auf potsdam-sciencepark.de


Showroom in Götz: Smart Home-Anwendungen für altersgerechtes Wohnen erleben

Wirtschaftsminister Jörg Steinbach und der Präsident der Handwerkskammer Potsdam, Robert Wüst, eröffneten den neuen Showroom für altersgerechtes Wohnen im Praxishaus der Handwerkskammer Potsdam in Götz. Das gesamte Praxishaus ist mit modernster Smart Home-Technik ausgestattet. Der Showroom ist dabei in das Smart-Home-System integriert. Er macht intelligente Assistenzsysteme wie Boden‐ und Raumsensorik erlebbar. Diese Technologien können dazu beitragen, ein langes, sicheres und selbstbestimmtes Leben in den eigenen vier Wänden zu ermöglichen. Durch mobile Systeme zur Sturzprävention können Unfälle im Alter vermieden werden. Bewegungsdaten können analysiert werden und bei der Auswertung des Gesundheitszustandes des Patienten helfen, Arbeitsabläufe von Pflegepersonal zu optimieren. Ab sofort steht der Showroom Besucherinnen und Besuchern aus Unternehmen für individuelle Beratungstermine zur Verfügung.

Mehr dazu auf mwae.brandenburg.de


Mobilität: Test der VBB Pendler-App

Um das Bewusstsein von Pendlerinnen und Pendler für alternative Mobilitätsformen zu steigern, fördert das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur seit 2020 die VBB Pendler-App. Um die Bedürfnisse der Nutzerinnen und Nutzer besser mit einzubeziehen, startet ein Test im Gebiet Falkensee/Dallgow-Döberitz. Die App richtet sich hauptsächlich an Pendlerinnen und Pendler, die von Brandenburg nach Berlin fahren und nicht ganz auf ihr Fahrzeug verzichten können oder möchten. Das Besondere: Bei der Routenplanung können verschiedene Verkehrsmittel ausgewählt werden und auch Park&Ride-Möglichkeiten an Bahnhöfen berücksichtigt werden. Neu ist, dass neben den Parkplätzen auch der vorhandene öffentliche Parkraum am Straßenrand berücksichtigt wird. Auf Basis von Schwarmdaten wird eine Prognose erstellt, die angibt, wie hoch die aktuelle Auslastung der Stellplätze voraussichtlich sein wird. Um die Entwicklung zu optimieren, soll eine Beta-Version der VBB Pendler-App getestet werden. Dafür werden interessierte Helferinnen und Helfer für das Projekt gesucht, die in Falkensee, Dallgow-Döberitz und Umgebung wohnen. Interessierte melden sich hier.

Mehr dazu auf vbb.de


querFELDein‑Podcast: Landwirtschaft und Digitalisierung von morgen

In Kooperation mit dem rbb startet ein neuer Wissenschafts-Podcast zum Thema Landwirtschaft der Zukunft. Die Podcaster Julia und Johann stellen sich allen Fragen, die im Zusammenhang mit dem Leben auf dem Land und der Digitalisierung stehen. Im querFELDein-Netzwerk sind aktuell acht Forschungseinrichtungen aus der Region Berlin-Brandenburg vertreten. So sprechen im Podcast Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Politik und Praxis über das Leben auf dem Land von morgen und welche Chancen die Digitalisierung dafür mitbringt.

Mehr dazu auf quer-feld-ein.blog


Clean-IT: Nachhaltige Digitalisierung

Die voranschreitende Digitalisierung hat für die Gesellschaft viele Vorteile, bringt aber gleichzeitig auch einen stetig wachsenden Energie- und Ressourcenverbrauch mit sich. Wollen wir die Klimaziele 2030 erreichen, müssen wir Digitalisierung und Nachhaltigkeit zusammendenken und neue IT-Techniken und Erkenntnisse gewinnbringend einsetzen.

Mit seiner clean-IT Initiative und dem clean-IT Forum, einer internationalen Austauschplattform für Nachhaltigkeitsexpertinnen und -experten, leistet das HPI dazu einen Beitrag. Welche Lösungsansätze den Negativtrend stoppen können, darüber diskutieren Prof. Christoph Meinel, Institutsdirektor und Leiter der clean-IT Initiative und Bitkom-Präsident Achim Berg in der neuen Folge des HPI-Wissenspodcasts „Neuland“.

Mehr dazu auf podcast.hpi.de


Bund und Europa


Künstliche Intelligenz: EU-Datenschützer fordern Verbot von Gesichtserkennung im öffentlichen Raum

Automatisierte Entscheidungssysteme, die mit menschlichen Merkmalen arbeiten, können diskriminieren und Grundrechte einschränken. Deshalb fordern der Europäische Datenschutzbeauftragte (EDPS) und der Europäische Datenschutzausschuss (EDPB) ein generelles Verbot dieses Einsatzes in öffentlich zugänglichen Räumen. Zu den Überwachungstechnologien zählt die Erkennung von Gesichtern, des menschlichen Gangs, von Fingerabdrücken, der DNA, der Stimme, des Tastenanschlags und anderer biometrischer oder verhaltensbezogener Signale.

Mehr dazu auf netzpolitik.org


Test in Bundesländern: Digitales Schulzeugnis in der Blockchain rückt näher

Govdigital – ein Zusammenschluss öffentlicher IT-Dienstleister – und die Bundesdruckerei entwickeln mit Sachsen-Anhalt derzeit ein neues System zur Erstellung digitaler Zeugnisse. NRW will vereinzelt Ende Juni die ersten digitalen Zeugnisse für die Abiturienten ausstellen. Die digitale Variante sei einfach, fälschungssicher und datenschutzkonform. Papierzeugnisse erweisen sich vor allem für Abschlussjahrgänge als immer unpraktischer, weil Bewerbungen um Studien- oder Ausbildungsplätze inzwischen weitgehend online laufen. Nach dem Onlinezugangsgesetz (OZG) des Bundes sollen den Bürgerinnen und Bürgern alle staatlichen Leistungen bis Ende 2022 digital bereitgestellt werden. Darunter fallen im Bereich Bildung – Sachsen-Anhalt war hier als federführender OZG-Akteur benannt worden – auch digitale Schulzeugnisse.

Mehr dazu auf t3n.de


Verband kommunaler Unternehmen verleiht Innovationspreis: Fünf Beispiele für innovative Daseinsvorsorge

Der Einsatz von künstlicher Intelligenz bei der Planung von Glasfasernetzen oder ein neues Verfahren, um kommunale Abwässer aufzubereiten und direkt wiederzuverwenden: Das sind nur zwei der innovativen Lösungen kommunaler Vordenkerinnen und Vordenker, die der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) mit dem VKU-Innovationspreis auszeichnet. Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger tragen die Botschaft der Daseinsvorsorge für klimaneutrale, leistungsstarke und lebenswerte Kommunen in sich: Mit ihrer Expertise haben sie Lösungen für die Herausforderungen der Gegenwart entwickelt und sollen Kommunen fit für den Klimawandel und die Digitalisierung machen.

Mehr dazu auf zfk.de


E-Government-Pionier Dänemark: Was Deutschland lernen kann

Wie eine offizielle Studie darlegt, sind besonders Länder wie Dänemark, Estland und Finnland den Deutschen beim Thema Digitalisierung von Behördengängen deutlich voraus. In Dänemark ist die umfassende Digitalisierung ein hoch priorisiertes politisches Ziel. Hier können Kitaplätze, Reisepässe und Co. einfach und bequem mit der App vom Anbieter E-Boks beantragt werden. Dänische Bürgerinnen und Bürger müssen ihre Verwaltungsangelegenheiten sogar in erster Linie online erledigen. Sie haben lediglich die Möglichkeit, sich von dieser Pflicht befreien zu lassen und behördliche Nachrichten physisch per Post zu erhalten. Doch dazu müssen sie einen triftigen Grund vorlegen. Mit dieser Digitalstrategie spart Dänemark effektiv 296 Millionen Euro jährlich ein und reduziert die Bearbeitungszeit um 30 Prozent. Dieser Fokus auf Digitalisierung zahlt sich übrigens auch für die Umwelt aus: Die elektronische Postzustellung spart enorme Mengen an Papier und Kohlenstoffdioxid.

Mehr dazu auf t3n.de


Digitale Identität: EU-Kommission plant ein Login für alles

Die Europäische Kommission plant eine grenzüberschreitende digitale Identität. Große Plattformen sollen die sogenannte EU-ID als Login akzeptieren müssen. Dem Vorschlag der Kommission zufolge sollen Bürgerinnen und Bürger über eine Wallet elektronische Dokumente weitergeben können. Auch ein digitaler Ausweis soll darin enthalten sein, sodass ein Klick auf dem Handy zum Nachweis der Identität genügt. Mit der digitalen Identität soll der Login bei verschiedensten Dienstleistungen möglich sein, zum Beispiel für digitale Behördengänge, aber auch bei Kontrollen am Flughafen oder dem Mieten eines Autos.

Mehr dazu auf t3n.de


Digital für alle: Den Deutschen geht es nicht schnell genug

Rund die Hälfte der Deutschen bemängeln zu langsame Fortschritte bei der Digitalen Transformation. Das ist das Ergebnis einer Studie der Initiative „Digital für alle“, die auf dem Digitaltag vorgestellt wurde. Laut Umfrage sind im Vergleich zum Vorjahr mehr Menschen der Meinung, dass die Digitalisierung zu langsam vorangeht: Während im vergangenen Jahr 47 Prozent der Bürgerinnen und Bürger das Tempo als zu gering bewerteten, sind es in diesem Jahr 54 Prozent. Doch es gibt auch Personen, die der Digitalisierung kritischer gegenüberstehen. So geht der digitale Wandel 15 Prozent der Befragten zu schnell.

Mehr dazu auf it-business.de


Open Data: Mehr als Technik

Die Generierung und Bereitstellung offener Daten birgt erhebliches Effizienzpotenzial. Jedoch unterschätzen viele Verwaltungen Aufwand und Kosten, die damit einhergehen – etwa hinsichtlich der Weiterqualifikation der Beschäftigten. In einem mehrjährigen Forschungsprojekt des Instituts für Angewandte Wirtschaftsforschung Tübingen (IAW) im Auftrag der Hans-Böckler-Stiftung (HBS) sollte untersucht werden, welche Wirkung die Bereitstellung von Open Government Data (OGD) auf Verwaltungsprozesse, zivilgesellschaftliche Aktivitäten und wirtschaftliche Nutzungsmöglichkeiten hat. Zu den wesentlichen Ergebnissen zählte, dass im Untersuchungszeitraum fast keine kommerziellen Nutzungen festzustellen waren, kaum zivilgesellschaftliche Auswertungen stattfanden und deshalb die erwarteten Co-Produktions-Effekte nicht eintraten.

Mehr dazu auf kommune21.de



Termine


Juli 2021: Digitalpolitische Sommerreise

Nachdem die Sommerreise im Jahr 2020 pandemiebedingt ausfallen musste, findet in diesem Jahr erneut eine digitalpolitische Sommerreise des Digitalbeauftragten, Dr. Benjamin Grimm, statt. Während einer dreitägigen Tour besucht der Staatssekretär in der Staatskanzlei zahlreiche Digitalprojekte in Brandenburg, u. a. das Carl-Thiem-Klinikum in Cottbus oder das Smart Village in Bad Belzig.


7.-9. Juli 2021: Künstliche Intelligenz für Unternehmen

Sie wollen Ihr Unternehmen, ausgewählte Arbeitsbereiche oder Arbeitsprozesse mit KI fit machen? Wir unterstützen Sie bei der Erarbeitung eines Konzepts und der Evaluation der momentanen Situation. Gemeinsam skizzieren wir einen konkreten Weg, welche Schritte und Ressourcen für die Umsetzung Ihres Projektes notwendig sind. Es handelt sich hierbei nicht um ein Webinar, sondern um einen interaktiven Workshop über drei Tage hinweg. Jeder Teilnehmende ist zwar allein vor seinem Computer – ausgestattet mit Webcam und Mikrofon, Sie arbeiten aber geführt von Coaches aktiv in kleinen Arbeitsgruppen zusammen. Sie haben sogar schon eine Datengrundlage für die KI? Dann können im Rahmen des KI Workshops noch konkretere Lösungen skizziert werden. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Termin: 7.-9. Juli 2021 | 09:00 - 17:00 Uhr
Veranstaltungsort: online
Teilnahme: kostenlos

Mehr dazu auf digital-bb.de


12. Juli 2021: Sprachassistenten: Alexa, Siri und Co.

Ob Siri, Alexa oder Google - Sprachassistenten sind aus unserem Alltag kaum wegzudenken. Sie sind intelligente Vermittler zwischen Nutzerinnen und Nutzern und dem Internet und erleichtern uns in vielen Belangen das Leben. Allerdings bergen sie hinsichtlich des Datenschutzes auch erhebliche Risiken. Wie man sich vor der missbräuchlichen Nutzung der eigenen Daten schützen kann und wie Sprachassistenten von Datenschützern bewertet werden, kann bei diesem Digitalen Stammtisch besprochen werden.

Termin: 12. Juli 2021 | 18:00 Uhr
Veranstaltungsort: online
Teilnahme: kostenlos

Mehr dazu auf digital-kompass.de


13. Juli 2021: Datenschutz im Unternehmen

Je digitaler Unternehmen werden, desto mehr Daten entstehen, die Rückschlüsse auf einzelne Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erlauben und damit personenbezogen sind. Was dürfen Sie als Unternehmen mit diesen Daten tun? Im Webinar werden Ihnen übersichtlich die rechtlichen Vorgaben beim Beschäftigtendatenschutz und wie Sie mit personenbezogenen Daten im Unternehmen umgehen müssen erläutert. Eine Anmeldung ist notwendig.

Termin: 13. Juli 2021 | 09:00 - 12:45 Uhr
Veranstaltungsort: online
Teilnahme: kostenlos

Mehr dazu auf gemeinsam-digital.de


15. Juli 2021: #DABB-Fördercafé

Diese Ausgabe des #DABB-Fördercafés dreht sich um die Smart-Village App, eine für die jeweilige Kommune angepasste App, die Informationen aus Rathaus und Kommune bündelt und zusammen mit online verfügbaren Verwaltungsleistungen zur Verfügung steht. Der Open-Source-Ansatz ermöglicht es den Kommunen, die App gemeinsam weiterzuentwickeln. Zu Wort kommen Frank Eckert aus Eisenhüttenstadt, der von der Einführung der App berichtet, sowie Annett Goldenbow aus dem Ministerium des Innern und für Kommunales mit Informationen zu den Förderrichtlinien.

Termin: 15. Juli 2021 | 11:00 - 12:00 Uhr
Veranstaltungsort: online
Teilnahme: kostenlos

Mehr dazu auf digital-agentur.de


20. Juli 2021: Gestaltung innovativer Weiterbildung durch digitale und virtuelle Elemente

Die Digitalisierung und Modernisierung von Unternehmen verlangen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern immer neue Fähigkeiten und Kompetenzen ab. Wie Weiterbildungen durch digitale Elemente innovativer gestaltet werden können, wird in diesem Seminar erläutert. Außerdem bietet der Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Prozesse und Systeme der Universität Potsdam mit dem Seminar eine Plattform zum Austausch über Chancen und Herausforderungen.

Termin: 20. Juli 2021 | 15:00 - 17:00 Uhr
Veranstaltungsort: online
Teilnahme: kostenlos

Mehr dazu auf digital-bb.de


20. Juli 2021: Datenschutz im Unternehmen: Gestaltungsmöglichkeiten, Clouds & Social Media

Je digitaler Unternehmen werden, desto mehr Daten entstehen, die Rückschlüsse auf einzelne Arbeitnehmende erlauben und damit personenbezogen sind. Was dürfen Sie als Unternehmen mit diesen Daten tun? In dem halbtägigen Webinar werden die rechtlichen Vorgaben beim Beschäftigtendatenschutz und der datenschutzkonforme Umgang mit personenbezogenen Daten im Unternehmen erläutert. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Termin: 20. Juli 2021 | 09:00 - 12:45 Uhr
Veranstaltungsort: online
Teilnahme: kostenlos

Mehr dazu auf gemeinsam-digital.de


30. Juli 2021: Dokumentenmanagement – Dokumente digital & einfach verwalten

In diesem kostenfreien Einführungsseminar erfahren Sie mehr über Grundlagen des Dokumentenmanagements und welche Lösungen es gibt. Es wird besprochen, wie man mit einfachen Mitteln Dokumente und Ordner anlegt, speichert und archiviert. Außerdem wird ein Blick daraufgelegt, nach welchen Kriterien solche Systeme für den Einsatz im eigenen Unternehmen ausgewählt werden können. Ziel des Online-Seminars ist es, Potenziale und Anwendungsmöglichkeiten von digitaler Dokumentenverwaltung für den eigenen Betrieb zu erkennen und erste praktische Erfahrungen zu sammeln. Eine Anmeldung ist notwendig.

Termin: 30. Juli 2021 | 10:00 - 11:00 Uhr
Veranstaltungsort: online
Teilnahme: kostenlos

Mehr dazu auf gemeinsam-digital.de


5. August 2021: Das digitale Rathaus

Neben Verwaltungsdienstleistungen stellen viele Rathäuser und zusammenhängende Institutionen Sport-, Kultur- und Bildungsangebote digital zur Verfügung. Wie das funktioniert und was bereits möglich ist wird von Expertinnen und Experten bei diesem digitalen Stammtisch erläutert.

Termin: 5. August 2021 | 17:00 Uhr
Veranstaltungsort: online
Teilnahme: kostenlos

Mehr dazu auf digital-kompass.de



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