Headerbild-Vorschaltseite
 


Liebe Leserinnen und Leser,

  benjamin_grimm_portrait

ich möchte mich ganz herzlich bei Ihnen bedanken! In den zurückliegenden Wochen haben Sie sich mit Ihrem Wissen, Ihrer Expertise und Ihren Anregungen zu Brandenburgs Digitalprogramm #dp25 zahlreich eingebracht. Mehr als 400 Interessenten haben die Online-Befragung zum Digitalprogramm 2025 ausgefüllt und uns vielfältige Hinweise zur Verbesserung und Ergänzung der Maßnahmen für die digitale Transformation unseres Landes gegeben. Am 28. Januar haben sich darüber hinaus 17 Verbände in die Anhörung zu unserem Digitalprogramm eingebracht. Die Stellungnahmen der Verbände finden Sie auf digitalesbb.de. Mit der Verbändeanhörung ist ein weiterer wichtiger Schritt getan, und wir sind dankbar für die kritischen und konstruktiven Rückmeldungen. Noch bis zum 15. Februar können Sie uns im Rahmen des Konsultationsverfahrens Ihre schriftliche Stellungnahme zum Digitalprogramm (max. 2 Seiten) per Mail an digitales@stk.brandenburg.de zukommen lassen. Die verschiedenen Beiträge aus dem Dialog- und Konsultationsverfahren zum Digitalprogramms #dp25 werden dann in der interministeriellen Arbeitsgruppe zur brandenburgischen Digitalpolitik ausgewertet, ressortübergreifend diskutiert und in die Weiterentwicklung des Digitalprogramms einfließen.

Gut voran geht es auch bei der digitalen Transformation der Kultur: Neun Kultureinrichtungen erhalten in diesem Jahr mehr als 500.000 Euro für Projekte der digitalen Qualifizierung und Transformation aus dem Bund-Länder-Programm „KULTUR.GEMEINSCHAFTEN: Kompetenzen, Köpfe, Kooperationen“. Zu den geförderten Projekten zählen eine digitale Plattform für Bildende Kunst in Brandenburg und ein Angebot zum digitalen Kulturerbe. Herzlichen Glückwunsch an alle, die die Jury von ihren Ideen überzeugen konnten!

Zum Abschluss möchte ich Sie auf einen Ideen-Wettbewerb des Ministerpräsidenten hinweisen: Mit „Zukunft Ehrenamt“ werden in diesem Jahr Projektideen prämiert, die in besonderem Maße auf aktuelle Herausforderungen ausgerichtet sind: die Digitalisierung, die Nachwuchsgewinnung, die Bewältigung der Corona-Pandemie und die nachhaltige Sicherung des Vereinslebens. Machen Sie mit und zeigen Sie, was möglich ist!

Weitere Neuigkeiten zur Digitalisierung aus Brandenburg, Deutschland und Europa finden Sie wie immer kompakt in unserem Newsletter. Und wenn Sie denken, dass unser Newsletter auch für andere spannend sein könnte – empfehlen Sie uns gern weiter!

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen.

Dr. Benjamin Grimm
Staatssekretär in der Staatskanzlei


 
 

Newsletter BrandenburgDigital

INHALT
     Neues aus Brandenburg
     Bund und Europa
     Termine
     Stellenanzeigen
 


Neues aus Brandenburg

Digitale Souveränität: Brandenburg ist dabei

Mit Brandenburg, Berlin, Nordrhein-Westfalen, dem Saarland und Sachsen haben fünf weitere Bundesländer die gemeinsame Absichtserklärung zur Stärkung der Digitalen Souveränität unterzeichnet. Diese knüpft an die gleichnamige Strategie des IT-Planungsrats an. In Einklang mit dieser Strategie sind in Bund, Ländern und Kommunen verschiedene Initiativen gestartet.

Mehr dazu auf move-online.de

 

Smart City: Digitalisierungsrat für Potsdam

Immer mehr Kommunen machen sich auf den Weg zur Smart City. In Potsdam stellte Oberbürgermeister Mike Schubert seine Vorschläge für die Mitglieder des zukünftigen Digitalisierungsrats vor. Das Gremium soll die Landeshauptstadt bei ihrem Transformationsprozess hin zur Smart-City-Modellkommune unterstützen, den Wissenstransfer aus Wissenschaft und Praxis gegenüber der Stadtverwaltung, Politik und weiteren Beiräten der Landeshauptstadt fördern und damit eine wichtige Schnittstelle zwischen Stadtgesellschaft und Stadtverwaltung bilden.

Mehr dazu auf potsdam.de


Pilotprojekt: Digital-Koffer Pflege

Wie kann ein niedrigschwelliger Zugang zur Digitalisierung für Menschen mit Pflegebedarf gelingen? Damit beschäftigen sich die DigitalAgentur Brandenburg und das Netzwerk „Älter werden“ der Landeshauptstadt Potsdam. Gemeinsam haben sie den „Digital-Koffer für stationäre Pflegeeinrichtungen“ entwickelt. Er besteht aus elf Hilfsmitteln, die für ältere Menschen mit Pflegebedarf oder das Pflegefachpersonal geeignet sind und eine Entlastung im Alltag versprechen. Pro teilnehmende Einrichtung kann der Koffer jeweils vier Wochen erprobt und getestet werden. Insgesamt sollen fünf stationäre Pflegeeinrichtungen in Potsdam den Koffer erhalten.

Mehr dazu auf digital-agentur.de


Roadshow: Digitalisierung zum Anfassen

Kleine und mittlere Unternehmen für digitale Technologien sensibilisieren und begeistern – dieser Aufgabe hat sich das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Cottbus angenommen. Es entwickelte eine Roadshow als mobile Messe, bei der die Teilnehmenden zehn Einsatzgebiete für digitale Anwendungen in Unternehmen durchlaufen. Dabei wird ein klassischer Produktlebenszyklus von der Beschaffung über die Konfiguration durch den Kunden, die Produktion und Qualitätskontrolle bis hin zur bedarfsorientierten automatisierten Einlagerung demonstriert.

Mehr dazu auf bbaa.de

 

Museum: Digitale Zeitreise in die DDR

Zurück in die Vergangenheit: Unter dem Motto „Von Dingen und Menschen, die uns etwas erzählen“ thematisiert das Museum ‚Utopie und Alltag‘ in Beeskow Reisen in der DDR. In der digitalen Themenwelt können sich Objekte und Beiträge von ehemaligen DDR-Bürgerinnen und -Bürgern angesehen werden. Auch eigene Texte, Fotos und Videos können auf der Plattform des Museums hochgeladen und geteilt werden. So soll gemeinsam ein Ort für kollektive Erinnerung, für lebendige Wissenschaft, für Austausch und Dialog entstehen.

Mehr dazu auf utopieundalltag-digital.de


eGov-Campus: Erster Kurs des HPI

Dezentrales Lernen in der Erwachsenenbildung steht nicht erst seit der Pandemie hoch im Kurs. Das Hasso-Plattner-Institut (HPI) startet Mitte Februar seinen ersten Selbstlernkurs auf dem eGov-Campus. In 150 Stunden, bestehend aus Erklärvideos und Übungsaufgaben, sollen die Teilnehmenden mit den wichtigsten Technologien für die Verwaltungsdigitalisierung vertraut gemacht werden. „Wir konzentrieren uns in diesem Kurs auf mehrere digitale Technologien, die seit einigen Jahren unser tägliches Leben prägen, aber bestimmte Bereiche der öffentlichen Verwaltung noch nicht komplett durchdrungen haben“, kündigt HPI-Direktor und Kursleiter, Prof. Dr. Christoph Meinel, an.

Mehr dazu auf move-online.de


Mitmachen: Unternehmerin des Landes Brandenburg gesucht

Wir haben tolle Unternehmerinnen in unserem Land, die wir würdigen möchten – unter anderem mit dem Wettbewerb „Unternehmerin und Existenzgründerin des Landes Brandenburg“. Noch bis zum 28. Februar können Bewerbungen eingereicht werden. Es winken Preisgelder in Höhe von 3.000, 1.500 und 1.000 Euro. Bewerben können sich Unternehmerinnen, die mindestens 25 Prozent der Geschäftsanteile halten und die Geschäftsführungsfunktion innehaben sowie Kleinstunternehmerinnen, Freiberuflerinnen und Solo-Unternehmerinnen mit Geschäftssitz im Land Brandenburg. Zudem wird zum vierten Mal der Preis „Existenzgründerin des Landes Brandenburg“ vergeben, der mit 1.500 Euro dotiert ist. Auf diesen Preis können sich Existenzgründerinnen bewerben, die ihr Unternehmen nach dem 1. Januar 2020 gegründet oder ein bestehendes Unternehmen übernommen haben.

Mehr dazu auf ugt-brandenburg.de


Bund und Europa

Digitaltag 2022: Jetzt Aktionen anmelden

Die Digitalisierung verändert Alltag und Berufsleben, bietet viele Chancen, aber auch Herausforderungen. Der jährlich stattfindende Digitaltag beleuchtet mit zahlreichen Formaten die unterschiedlichen Aspekte der Digitalisierung und gibt Raum für Diskussion über Möglichkeiten und Hürden, Potenziale und Risiken der Digitalisierung. Für den dritten Digitaltag am 24. Juni 2022 können ab sofort Aktionen angemeldet werden. Alle Beiträge finden Sie hier.

Mehr dazu auf digitaltag.eu

 

„Land und Leute“: Wettbewerb ausgelobt

Wie sehen neue Wohn-, Arbeits- und Kreativorte auf dem Land aus, was macht sie besonders, welche Initiativen gibt es? Sind es flexibel genutzte und gemeinschaftliche Wohnprojekte oder innovative Orte für digitales Arbeiten? Oder sind es neuere Formen, die temporäres Landleben und Arbeiten miteinander verbinden und so zur Belebung des Umfelds beitragen? Bis zum 15. Februar können sich Projekte und Initiativen aus Dörfern, ländlich geprägten Ortsteilen und Kleinstädten mit bis zu 10.000 Einwohnenden bei der Wüstenrot Stiftung bewerben. Neben einer Prämierung winken den Siegerprojekten eine Ausstellung sowie die Aufnahme in Publikationen, um als Positiv-Beispiele für weitere Interessierte bekannt zu werden.

Mehr dazu auf land-und-leute.org


Politikempfehlungen: Für eine progressive Provinz

Das Wissen vieler engagierter Menschen, die mit ihren Ideen den ländlichen Raum voranbringen, wird nun gebündelt. Dafür sorgt die Initiative ‚Digitale Landpionier:innen‘ und veröffentlicht das Policy Paper „Digitale Landpionier:innen – Politikempfehlungen für eine progressive Provinz“. Darin werden Antworten auf die Herausforderung für den ländlichen Raum gegeben. Das Ziel: die Möglichkeiten der Digitalisierung für eine bessere Daseinsvorsorge und eine höhere Lebensqualität abseits der großen Städte nutzen.

Mehr dazu auf bertelsmann-stiftung.de


Publikation: Berlins Kerndatensätze bieten Mehrwerte für die gesamte Stadtgesellschaft

Berlins Verwaltungen beherbergen einen großen Schatz an Daten, der ein enormes Potenzial für die Stadtgesellschaft bietet. Das zeigt eine neue Publikation der Open Data Informationsstelle (ODIS), die die Relevanz von „Berlins Kerndatensätzen“ beleuchtet. Beantwortet werden die Fragen, welche offenen Daten eine offene Stadt braucht und für welche Bereiche offene Daten das größte Potenzial bieten.

Mehr dazu auf projektzukunft.berlin.de


Interview: Grundschule aus NRW entwickelt Messenger

Eigentlich ist Nacho Ruiz Konrektor einer Gemeinschaftsgrundschule und kein Programmierer. Doch auf der Suche nach einem Messenger, den auch Grundschülerinnen und Grundschüler gut bedienen können und der die Datenschutz- und die Fürsorgepflicht der Schule berücksichtigt, wurde er nicht fündig. Also installierte er einen Matrix-Server und entwickelte den Client Fluffychat, um ihn an die Bedürfnisse der Schule anpassen zu können. Herausgekommen ist die Hermannpost. Im Interview erzählt Ruiz, wie es zu diesem außergewöhnlichen Projekt kam und eine Grundschule in Nordrhein-Westfalen Messenger-Betreiber wurde.

Mehr dazu auf Golem.de

Termine

23. Februar: Onlinekurs Digitale Bürgerbeteiligung

Immer mehr Kommunen beteiligen ihre Einwohnerinnen und Einwohner über die rechtlich verbindlichen Verfahren hinaus an der Stadtplanung und Regionalentwicklung. So ist Brandenburg bei Bürgerhaushalten beispielsweise schon sehr weit vorne: Ein Drittel aller Menschen in Brandenburg kann in ihrer Kommune bereits über einen Bürgerhaushalt mitbestimmen und das zum Teil digital. Auch viele andere kommunale Beteiligungsverfahren lassen sich mit digitalen Formaten einfacher und aufwandsarm umsetzen. Der Online-Kurs ist auf Brandenburger Kommunen zugeschnitten und als E-Learning-Angebot nutzbar. Über fünf Module hinweg zeigt der Kurs, was mit digitaler Beteiligung möglich ist und welche Fragen bei der Auswahl einer technischen Plattform beantwortet werden sollten. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Termin: 23. Februar | 15.00 - 16.00 Uhr
Veranstaltungsort: online
Teilnahme: kostenlos

Mehr dazu auf digital-agentur.de.


16. Februar: Feierabend im Digitalwerk

Das Digitalwerk in Werder lädt zum Tag der offenen Tür ein. Die Erlebnisstationen können erforscht und verschiedene technische Lösungen von der VR-Brille über die Drohne bis hin zum 3D-Drucker erprobt werden.

Termin: 16. Februar | 15.00 - 18.00 Uhr
Veranstaltungsort: Eisenbahnstraße 109, 14542 Werder
Teilnahme: kostenlos

Mehr dazu auf digital-werk.org


23. Februar - 9. März: Digital Future Literacy - Fit für die digitale Zukunft

Im Zuge der Digitalisierung müssen sich viele heute im Erwerbsleben stehende Menschen beruflich weiterqualifizieren. Zunehmend gebraucht werden nicht nur technologische Fähigkeiten wie Umgang mit Software oder Programmierung, sondern die neuen digitalen Geschäfts- und Arbeitsprozesse erfordern verstärkt digitale und nicht-digitale Schlüsselfähigkeiten. Dazu zählen u. a. der Umgang mit Daten, Kollaboration, digitales Lernen, Problemlösungsfähigkeit, Vorausschau und unternehmerisches Denken. In diesem Kurs werden gemeinsam die Herausforderungen der digitalen Zukunft reflektiert und eine Toolbox unterschiedlicher Instrumente an die Hand gegeben, um sich bestmöglich zurechtzufinden.

Termin: 23. Februar - 9. März
Veranstaltungsort: online
Teilnahme: kostenlos

Mehr dazu auf open.hpi.de


Stellenanzeigen

Sachbearbeiter Digitalisierung (m/w/d)

Der Landkreis Oberhavel sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter Digitalisierung (m/w/d). Verwaltungssitz und künftiger Arbeitsort ist die Kreisstadt Oranienburg. Das Arbeitsverhältnis wird unbefristet in Vollzeit angeboten, arbeiten in Teilzeit ist möglich. Die Vergütung erfolgt gemäß Tarifvertrag öffentlicher Dienst zuzüglich einer Jahressonderzahlung sowie der Möglichkeit der Teilnahme am betrieblichen Leistungsentgelt. Die Arbeitszeiten sind flexibel, um Beruf und Familie optimal in Einklang zu bringen. Voraussetzung ist ein Fachhochschulabschluss/Bachelor auf dem Gebiet der Verwaltungs- oder Wirtschaftswissenschaften, Wirtschaftsinformatik oder ein vergleichbarer Hochschulabschluss, aber auch ein Abschluss als Verwaltungsfachwirt oder Verwaltungs-Betriebswirt. Idealerweise werden Erfahrungen im Bereich Digitalisierung, bei der Umsetzung von Online-Service-Angeboten und in der Projektarbeit mitgebracht. Die Bewerbungsfrist endet am 16. Februar.

Mehr dazu auf fachkraefteportal-brandenburg.de
 
Logo der Agentur Medienlabor

Redaktion

zusammengestellt und redaktionell verantwortet von