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Liebe Leserinnen und Leser,

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Liebe Leserinnen und Leser,

noch ist es eine Vision, aber sie wird konkreter: Vor wenigen Tagen wurde von 25 Unternehmen und Einrichtungen die Absichtserklärung zum Aufbau und zur Unterstützung  des Lausitz Science Park unterschrieben. Direkt an der BTU Cottbus-Senftenberg wird zukünftig auf einer Fläche von 420 Fußballfeldern Spitzenforschung und Transfer auf internationalem Niveau gebündelt! Damit entsteht in der Lausitz eine Innovationslandschaft mit internationaler Strahlkraft, von der wir alle – direkt oder indirekt – profitieren werden: Mindestens 10.000 neue Arbeitsplätze sollen geschaffen werden, zudem Flächen für 200 kleine und mittelständische Unternehmen, die hier attraktive Arbeitsbedingungen und beste Rahmenbedingungen für Wissenschaft und Forschung, Innovation und Transfer finden werden. Damit wird die Region für hervorragend ausgebildete Menschen noch attraktiver, Fachkräfte werden in der Lausitz gehalten.

Der Lausitz Science Park wird sich in seinen Forschungsthemen an den vier Profillinien der BTU Cottbus orientieren. Neben Energiewende und Dekarbonisierung, Gesundheit und Life Science, Globaler Wandel und Transformationsprozesse werden auch die Forschungsthemen Künstliche Intelligenz und Sensorik eine wichtige Rolle spielen. Für mich ist ein Punkt dabei zentral: Für den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit brandenburgischer Unternehmen ist die enge Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wirtschaft bei diesen Schlüsseltechnologien essenziell. So werden am Lehrstuhl Automatisierungstechnik der BTU bereits Leichtbaurobotik und Digitale Assistenzsysteme im Produktionsumfeld erprobt, womit sich auch in kleinen Unternehmen schnell Effizienzgewinne erzielen lassen.

Doch alle guten Nachrichten in diesen Wochen – wie sie auch die Inbetriebnahme der High-Tech-Gigafactory von Tesla in Grünheide darstellt – stehen unter dem bedrückenden Eindruck des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine. Das Leid der Menschen in der Ukraine bewegt uns und stellt uns vor neue Aufgaben. Für die Bewältigung der schlimmen Kriegsfolgen kann auch die Digitalisierung einen Beitrag leisten. Unter Vermittlung der DigitalAgentur Brandenburg konnten 15.000 SIM-Karten und 2.000 mobile WLAN HotSpots der Telefónica Deutschland und 50 leistungsstarke Mobilfunk WLAN Router der Vodafone Deutschland von der LIGA Berlin und LIGA Brandenburg an Geflüchtete verteilt werden. Durch diese Spende wird es den Menschen ermöglicht, mit ihren Familien und Freunden in Kontakt zu bleiben und weiter digitale Kommunikations- und Informationsangebote zu nutzen – kostenfrei. Informationen zu Hilfsangeboten und Ansprechpartner*innen für Geflüchtete und Helfer*innen finden Sie unter
landesregierung-brandenburg.de und brandenburg-hilft.de.

Zum Schluss noch ein Ausblick: Der Summer of Pioneers ist zurück in Brandenburg. Das ‚Landleben auf Probe‘ kommt vom 1. Juni bis zum 30. November 2022 nach Herzberg (Elster) in der Lausitz. Gesucht werden 20 Kreative und Digitalarbeiterinnen
und -arbeiter, die das Landleben auf Zeit testen möchten. 

Weitere Neuigkeiten zur Digitalisierung aus Brandenburg, Deutschland und Europa finden Sie wie immer kompakt in unserem Newsletter.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen.

Dr. Benjamin Grimm
Staatssekretär in der Staatskanzlei


 
 

Newsletter BrandenburgDigital

INHALT
     Neues aus Brandenburg
     Bund und Europa
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Neues aus Brandenburg

DigitalPakt Schule: Brandenburg in Spitzengruppe

Große Schritte in Richtung digitaler Bildung: Brandenburg hat in den vergangenen zwei Monaten deutlich mehr Förderanträge zum DigitalPakt gebilligt. Insgesamt stehen jetzt über 164 Millionen Euro für Investitionen aus dem DigitalPakt Schule und dem Landesprogramm in digitale Bildungsinfrastrukturen zur Verfügung. Bei der Umsetzung des DigitalPakts Schule gehört das Land Brandenburg damit bundesweit zur Spitzengruppe.

Mehr dazu auf digitalesbb.de

 

Launch: OZG-Board Brandenburg

Wer steht wo, wer macht was und wie digital ist bereits welche Verwaltungsleistung? Bei der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG) sind verschiedene Länder und Kommunen für unterschiedliche Leistungen verantwortlich. Mit dem OZG-Board Brandenburg haben Brandenburgs Kommunen jetzt die Möglichkeit, sich eine Übersicht über die bundes- und landesweiten Entwicklungsstände zu verschaffen. Hier finden sie Informationen zu Digitalisierungs- und Reifegraden, Ansprechpersonen sowie kommunalen Leistungen und Nachnutzungsangeboten.

Mehr dazu auf digitalesbb.de

 

Kooperation: Digitalwerk trifft Handelsverband

Die Kooperation mit dem Digitalwerk in Werder an der Havel und dem Handelsverband Berlin-Brandenburg ist für Kaufleute von sehr großer Bedeutung: Der stationäre Handel sowie die Kultur, der Tourismus und viele weitere Branchen waren und sind durch die Corona-Pandemie und deren wirtschaftliche Folgen stark betroffen. Um diese Unternehmen und Institutionen in dieser schwierigen Lage zu unterstützen, hat das Digitalwerk sein Angebot ausgebaut und bietet spezielle Hilfe bei der Digitalisierung. Diese Unterstützung soll nun mit der neuen Kooperationsvereinbarung mit dem Handelsverband Berlin-Brandenburg weiter ausgebaut werden und einer noch breiteren Zielgruppe zur Verfügung stehen.

Mehr dazu auf digital-werk.org


Vorhang auf: Fördermittel-Bescheid für Digitalisierung

Beim Thema Kultur hatte man die Digitalisierung lange nicht als erstes im Kopf und auch nach vielen Monaten Pandemie denkt man vor allem an digitale Liveübertragungen. Nun hat das Brandenburger Theater einen wichtigen Fördermittelbescheid über 675.000 Euro erhalten: zur besseren digitalen Außenwirksamkeit und der Modernisierung der digitalen Anlagen. Die finanzielle Hilfe kommt dabei wie gerufen: Im Theater sind die Netzwerk- und Serverstrukturen inzwischen sehr veraltet und müssen dringend erneuert werden. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), mit dem das Kulturministerium im Rahmen des Programms „Digitalisierung von Kultureinrichtungen“ Kulturschaffende fördert.

Mehr dazu auf meetingpoint-brandenburg.de

 

Innovationen gesucht: Innovationspreis Berlin Brandenburg startet im April

Was brauchen wir für die Zukunft? Welche Produkte und Services lassen uns heute schon das Morgen erkennen? Im Land Brandenburg und Berlin entstehen jeden Tag Innovationen. Mit dem Innovationspreis Berlin Brandenburg zeichnen die Länder der Hauptstadtregion zukunfts- und marktfähige Entwicklungen von Start-ups und Spin-offs, von Gründerinnen und Gründern, etablierten Unternehmen oder vernetzten Forschungseinrichtungen aus. Mit der Weiterentwicklung der Gemeinsamen Innovationsstrategie der beiden Länder - innoBB 2025 - fokussiert sich der Wettbewerb auf die fünf länderübergreifenden Cluster. Bewerbungsstart ist der 25. April 2022.

Mehr dazu auf innovationspreis.de


Digitale Transformation: Unterricht in Jahr drei der Pandemie

Auf welchem Stand der digitale Unterricht ist und was die nächsten Schritte für ein gutes Gelingen sind – das beschreibt Bildungsministerin Britta Ernst in einem Gastbeitrag. Ernst hatte 2021 den Vorsitz der Kultusministerkonferenz inne und stellte ihre Amtszeit unter das Motto: „Lernen und Lehren - guter Unterricht in Zeiten der digitalen Transformationen“.

Mehr dazu auf jmwiarda.de

 

Forschungsprojekt: Simulator für Empfehlungsdienste

YouTube und Netflix kennen wir als Streamingdienste – die Plattformen sind aber viel mehr: sogenannte Empfehlungsdienste. Heißt: Nachdem ein Video gesehen wurde, versucht die Plattform Vorhersagen darüber zu treffen, was Nutzerinnen und Nutzer zusätzlich interessieren könnte und schlägt weitere Videos vor, die den bisherigen Sehgewohnheiten ähneln. Wie diese Empfehlungen erstellt und welche Daten dafür gesammelt werden, beleuchtet das Forschungsprojekt DataSkop. Mittels eines Simulators werden die Grundprinzipien von Empfehlungsalgorithmen erfahrbar gemacht. Die Europa-Universität Viadrina und die Fachhochschule Potsdam sind Partnerinnen und Partner des Forschungsprojekts.

Mehr dazu auf algorithmwatch.org


Stall der Zukunft: Brandenburg fördert Tierwohl und Klimaschutz

Wie kann eine tierwohlgerechtere und klimaschonende Tierhaltung aussehen? Eine wichtige Rolle bei der Beantwortung der Frage spielen die Themen Automatisierung und Digitalisierung. Mit dem Bau von zwei ‚Ställen der Zukunft‘ in Ruhlsdorf und Groß Kreutz werden nun neue Haltungsverfahren umgesetzt und erprobt.

Mehr dazu auf mluk.brandenburg.de


Auszeichnung: Digitale Vorreiterschule aus Potsdam  

Smarte Schulen zeichnen sich durch eine digitale Infrastruktur, digital-didaktische Konzepte und digital-kompetente Lehrkräfte aus. Aus Brandenburg wurde in diesem Jahr die Schule am Schloss in Potsdam ausgezeichnet. Mit den 20 neuen Smart Schools aus insgesamt neun Bundesländern wächst das Smart-School-Netzwerk auf 101 Standorte. Die besten digitalen Vorreiterschulen werden seit 2017 vom Digitalverband Bitkom gekürt.

Mehr dazu auf bitkom.org


Bund und Europa

Digitaler Verbraucherschutz: Digital Markets Act

Google, Meta, Amazon, Microsoft, Apple – eine Besonderheit dieser und anderer Plattformen ist, dass sie nicht nur ein Produkt sind, sondern selbst ein Markt. Wenn zum Beispiel die beliebteste Suchmaschine die Produkte des eigenen Konzerns immer ganz oben anzeigt – dann haben alle anderen keine Chance. Die EU hat sich nun auf das erste von zwei großen Digitalgesetzen geeinigt: den Digital Markets Act. Damit soll die Marktmacht großer Internetplattformen reguliert werden. Das Ziel: ein fairer Wettbewerb und offene Märkte, um auch kleineren digitalen Unternehmen eine Chance geben zu können. Für Nutzerinnen und Nutzer soll durch das Gesetz mehr Wahlfreiheit entstehen. Sie können dann entscheiden, welchen virtuellen Assistenten, welche Suchmaschine und welchen Browser sie auf Ihren digitalen Endgeräten verwenden wollen.

Mehr dazu auf zeit.de

 

Bundesdigitalministerium: Eckpunkte für Gigabitstrategie

Digitalisierung bedeutet Fortschritt und neue Möglichkeiten in sämtlichen Bereichen unseres alltäglichen Lebens. Grundlage dafür muss aber eine leistungsfähige, digitale Infrastruktur sein. Die soll durch die neue Gigabitstrategie entstehen. Zu den Eckpunkten der Strategie zählen die Vereinfachung von Genehmigungen, bessere Mobilfunkversorgung an Bahnstrecken und neue Verlegetechniken von Glasfaserkabeln. Noch vor der Sommerpause will das Kabinett die Gigabitstrategie beschließen.

Mehr dazu auf bmvi.de


KfW-Umfrage: Mittelstand hinkt bei Digitalisierung hinterher

Der Fortschritt ist groß, der Nachholbedarf aber auch. In Sachen Digitalisierung hängt der deutsche Mittelstand weiter hinterher. Das geht aus einer Umfrage der staatlichen Förderbank KfW hervor. Mit der Corona-Krise gab es zwar einen Digitalisierungsschub, komplexere Digitalisierungsvorhaben blieben aber in den meisten Fällen aus.

Mehr dazu auf wiwo.de

 

Sozialplattform: In NRW startet die Digitalisierung von Sozialleistungen

Mit dem OZG sollen auch Sozialleistungen digital werden. So startet in NRW die Testphase für die Sozialplattform. Einwohnerinnen und Einwohner ausgewählter Kommunen können jetzt darüber Anträge auf Hilfe zum Lebensunterhalt, Wohngeld und Arbeitslosengeld II stellen. In den nächsten Monaten sollen mehr Kommunen angeschlossen und das Leistungsangebot ausgebaut werden. Am Ende soll eine bundesweite Nutzung stehen.

Mehr dazu auf stadt-bremerhaven.de

Termine

26.-28. April: DMEA 2022

Mit jährlich rund 11.000 Fachbesucherinnen und -besuchern sowie 600 Ausstellerinnen und Ausstellern aus 27 Ländern ist die DMEA Europas Leitveranstaltung zur Digitalisierung des Gesundheitswesens. Das Programm umfasst eine Vielzahl von Impulsen zu Best-Practice-Beispielen sowie Vorträge zu aktuellen Themen wie dem eRezept.

Termin: 26.-28. April | ganztägigVeranstaltungsort: Internationales Congress Centrum ICC Berlin, Messedamm 22, 14057 Berlin

Teilnahme: 159,00 - 269,00 Euro

Mehr dazu auf dmea.de


28. April: Schreibwerkstatt Digitalstrategien

Brandenburger Kommunen, die selbst eine Digitalstrategie schreiben wollen, müssen einiges beachten. Mit der Schreibwerkstatt Digitalstrategien erhalten sie Übung, unterstützende Unterlagen und kommen in den Austausch über die ersten digitalen Ideen und Vorstellungen. Anschließend können konkrete Planungsschritte formuliert werden. Die Teilnahme ist kostenlos. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Termin: 28. April | 10.00 - 15.00 Uhr

Veranstaltungsort: online

Teilnahme: kostenlos

Mehr dazu auf digital-agentur.de


28. April: Digitales Lernen – von der Weiterbildung bis zur lernenden Organisation

Mit der Digitalisierung verändern sich nicht nur Unternehmen, sondern auch die Qualifikations- und Informationsanforderungen der Arbeitnehmerinnen und -nehmer. Wie berufliches Lernen in Zeiten der Digitalisierung aussehen kann, wird im Webinar gemeinsam mit weiteren Unternehmen erprobt und diskutiert.

Termin: 28. April | 15.00 - 16.30 Uhr

Veranstaltungsort: online

Teilnahme: kostenlos

Mehr dazu auf digitalzentrum.berlin


3.-4. Mai: Fachkongress „Digitaler Staat“

Die Pandemie hat systemische Fragestellungen aufgeworfen. Es geht um Krisenresilienz des Staates, effektive Abläufe und eine nachhaltige Digitalisierung. Wie die Verwaltung der Zukunft aussehen kann und welche Anforderungen sie erfüllen muss, wird auf dem Fachkongress „Digitaler Staat“ besprochen. Die begleitende Ausstellung und verschiedene Begleitveranstaltungen bieten die Möglichkeit, sich umfassend über Angebote für die digitale Verwaltung zu informieren und Netzwerke zu pflegen.

Termin: 3.-4. Mai | ganztägig

Veranstaltungsort: bcc Berlin Congress Center, Alexanderstr. 11, 10178 Berlin

Teilnahme: 89,00 - 949,00 Euro

Mehr dazu auf digitaler-staat.org

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E-Government / Digitalisierung der Verwaltung für die Stadt Velten (m/w/d)

In der modernen und leistungsorientierten Verwaltung der Stadt Velten ist zum nächstmöglichen Termin eine unbefristete Stelle im Bereich E-Government / Digitalisierung der Verwaltung zu vergeben. Zu den Anforderungen gehören ein erfolgreich abgeschlossenes Fachhoch-/Hochschulstudium in der Fachrichtung E-Government, Verwaltungs- oder Wirtschaftswissenschaften, Informatik, Wirtschaftsinformatik oder gleichwertige Qualifikation mit den beschriebenen Fähigkeiten und Erfahrungen, mehrjährige einschlägige Berufserfahrung, idealerweise in einer öffentlichen Verwaltung oder einem privatwirtschaftlichen Unternehmen und nachweisbare Erfahrungen in der Leitung bzw. Durchführung von Projekten. Bewerbungsschluss ist am 28.04.2022.

Mehr dazu auf fachkraefteportal-brandenburg.de.

 
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