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Liebe Leserinnen und Leser,

  Staatssekretär Dr. Benjamin Grimm (Bild: Staatskanzlei)

das Coronavirus bestimmt weltweit die Schlagzeilen. Durch eine Reihe von Festlegungen wird das Leben von uns allen eingeschränkt. Aber das ist notwendig, um den Verlauf der Pandemie zumindest einzuschränken.

Impulse im Kampf gegen die Ausbreitung kommen auch aus Potsdam: das Hasso-Plattner-Institut (HPI) hat gemeinsam mit der Weltgesundheitsorganisation (WHO) Online-Kurse entwickelt, die medizinisches Fachpersonal darin schulen, wie die Ausbreitung des Virus besser kontrolliert und verhindert werden kann. Das Institut geht zudem mit Künstlicher Intelligenz (KI) gegen die Pandemie vor. Jüngst ist es einem Team gelungen, mit Hilfe von KI Vorhersagen über die Übertragung neuartiger Viren entscheidend zu verbessern. Dadurch sollen künftige Epidemien eingedämmt werden.

Das Virus hat innerhalb kürzester Zeit großen Einfluss auf unser Leben genommen. Bei allen Einschränkungen und Beschwerlichkeiten zeigt sich aber in dieser Ausnahmesituation auch, was Digitalisierung zu leisten vermag: Homeoffice, Online-Sprechstunden und virtuelle Klassenzimmer gleichen zum Teil aus, was analog nicht angeboten werden sollte oder darf.

Um bereits Heranwachsenden einen reflektierten Umgang mit den medialen Werkzeugen zu ermöglichen, hat Brandenburgs Bildungsministerin Britta Ernst einer Schule in Rüdersdorf finanzielle Mittel aus dem DigitalPakt Schule des Bundes überreicht. Rund 730 Schülerinnen und Schüler werden dadurch auf ein Leben in einer zunehmend digitalisierten Welt vorbereitet.

Damit alle vom Ausbau der digitalen Infrastruktur profitieren, müssen wir den Strukturwandel auch und vor allem im ländlichen Raum voranbringen. Wie dies in der Energieregion Lausitz besser und schneller gelingen kann, haben wir Anfang März mit rund 100 Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft beim „Digital@Lausitz Day” ausgelotet. Themen waren etwa autonomes Fahren, neue Arbeits- und Kollaborationskonzepte oder Telemedizin. Instrumente, die – nicht nur in Krisenzeiten – immer wichtiger werden.

Weitere Neuigkeiten zur Digitalisierung aus Brandenburg, Deutschland und Europa finden Sie wie immer kompakt in unserem Newsletter.

Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Lesen!


Dr. Benjamin Grimm
Staatssekretär in der Staatskanzlei


 
 

Newsletter BrandenburgDigital

INHALT
     Neues aus Brandenburg
     Bund und Europa
     Termine
 


Neues aus Brandenburg

Online-Plattform ‚Digitale Kultur in Brandenburg‘ gestartet

mwfk.brandenburg.de, 26.03.2020 / Das Coronavirus trifft die Brandenburgische Kunst- und Kulturszene. Aber das kulturelle Leben geht auf der Online-Plattform ‚Digitale Kultur in Brandenburg‘ weiter. Das Portal, das in Zusammenarbeit mit der DigitalAgentur Brandenburg entwickelt wurde, bietet Kulturschaffenden eine digitale Bühne. Auf www.kultur-bb.digital finden Sie alle mit dem Hashtag #kulturBB veröffentlichen Beiträge. Ob Lesungen, Konzerte oder Videos – für jeden ist etwas dabei. Link


Neues Informationsangebot der Landesregierung zum Corona-Virus

brandenburg.de, 23.03.2020 / Unter corona.brandenburg.de können sich Bürgerinnen und Bürger über die aktuellen Entwicklungen rund um das Coronavirus und die notwendigen Eindämmungsmaßnahmen informieren. Zusätzlich wurde ein neues Bürgertelefon eingerichtet: Unter der Nummer 0331-866 5050 können Sie montags bis freitags von 9.00 bis 17.00 Uhr Informationen erhalten oder selbst Hinweise geben. Link


Unterstützung für Unternehmen in der Hauptstadtregion

innovatives-brandenburg.de, 19.03.2020 / Abgesagte Veranstaltungen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Quarantäne, unterbrochene Lieferketten: Das Coronavirus stellt viele Berliner und Brandenburger Unternehmen vor schwere wirtschaftliche Herausforderungen. Um zu verhindern, dass Unternehmen in die Insolvenz geraten und Arbeitsplätze verloren gehen, bieten das Land Brandenburg und das Land Berlin ab sofort Unterstützung für gefährdete Unternehmen. Link


Digitale Ausstellung brandenburgischer Museen

lifepr.de, 19.03.2020 / Im Zuge der Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus mussten auch die brandenburgischen Museen ihre Türen schließen. Um weiterhin für die Bürgerinnen und Bürger verfügbar zu sein, bieten viele Museen nun digitale Angebote im Internet an: Die bisher verfügbaren Online-Ausstellungen und Ausstellungsrundgänge finden Sie hier: Link


Digital Humanities in Potsdam

fh-potsdam.de, 06.03.2020 / Unter dem Motto „Kulturen des digitalen Gedächtnisses“ richten die Universität und die Fachhochschule Potsdam nächstes Jahr gemeinsam eine der weltweit größten Konferenzen der Digital Humanities-Community aus: Die die „DHd – Digital Humanities im deutschsprachigen Raum“ findet vom 15. bis zum 19. März 2021 auf dem Campus Kiepenheuerallee (Fachhochschule Potsdam) und dem Campus Griebnitzsee (Universität Potsdam) statt. Weitere Informationen finden Sie hier: Link


Digitales für’s Dorf: "DiANA – die virtuelle Co-Moderatorin"

doerfer-im-aufbruch.de / Ehrenamtliche „Dorfentwickler*innen“ sehen sich mit vielen Herausforderungen konfrontiert. Ihre wichtige Arbeit wird oft durch zeitliche und finanzielle Ressourcen begrenzt – genau hierbei kann nun „DiANA – die virtuelle Co-Moderatorin“ unter die Arme greifen und vermittelt verschiedene Moderationsmethoden direkt per Video – sei es bei der Erarbeitung eines Konzeptes, der Verbesserung der Zusammenarbeit oder bei Finanzierungsthemen. Link


Innovationspreis Berlin Brandenburg in den Startlöchern

innovationspreis.de / In Kürze startet der Innovationspreis Berlin Brandenburg 2020, für den sich wieder Start-ups oder Spin-offs, Gründerinnen und Gründer, etablierte Unternehmen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit ihren Innovationen bewerben können. Bewerbungsschluss ist der 22. Juni 2020. Link


Bund und Europa

#WirVersusVirus – Hackathon der Deutschen Bundesregierung

bundesregierung.de, 23.03.2020 / Am 21. und 22. März fand der von der Bundesregierung und sieben sozialen Initiativen veranstaltete Hackathon #WirvsVirus statt. Knapp 23.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer entwickelten Ideen, Programme und digitale Projekte, die im Umgang mit der Corona-Pandemie helfen können. Zahlreiche vielversprechende Lösungsansätze wurden zu Themen wie z. B. "Psychische Gesundheit in Zeiten von Isolation“, "Verbesserung des Managements von Krankenhausressourcen" oder im Bereich der digitalen Erfassung und Übermittlung von Neuinfektionen erarbeitet. Und der Hackathon läuft weiter. Ob Indien, Argentinien, Belgien oder Kanada. Zahlreiche Länder haben angekündigt, in Kürze weitere Hackathons unter dem Motto #WirvsVirus bzw. #WevsVirus zu organisieren. Link


Künstliche Intelligenz zur Früherkennung von Epidemien

internisten-im-netz.de, 23.03.2020 / Der gezielte Einsatz von KI könnte in Zukunft bei der Bekämpfung von Epidemien wertvolle Dienste leisten. Ein entsprechender Algorithmus könnte z.B. Aufnahmeberichte vernetzter Kliniken vergleichen und so eine mögliche Pandemie schneller als bisher erkennen. Auch in der Diagnostik hat der Einsatz von KI Vorteile: „So könnte ein darauf trainierter Algorithmus zum Beispiel auf einer Aufnahme der Lunge schneller als ein Radiologe feststellen, ob ein Mensch an der durch das Virus ausgelösten Krankheit Covid-19 oder der Grippe erkrankt ist“, erklärt Paul Lukowicz vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI). Link


Corona und die Auswirkungen auf die Kultur- & Kreativwirtschaft

innovatives-brandenburg.de, 19.03.2020 / COVID-19 stellt auch die Unternehmen der Kultur- und Kreativwirtschaft vor eine große Herausforderung. Zahlreiche Unterstützungsangebote und Informationen von Bund und Ländern helfen ihnen dabei, die wirtschaftlichen Folgen zu meistern. Welche dies sind, zeigt Ihnen diese Übersicht: https://kreativ-bund.de/corona. Link


Studie: Digitalisierung schafft mehr Arbeitsplätze als sie vernichtet

forschung-und-wissen.de, 22.03.2020 / Die Digitalisierung vernichtet Arbeitsplätz? Ganz im Gegenteil! Eine neue Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V. zeigt, dass die Digitalisierung Arbeitsplätze schafft und zu einem erhöhten Personalbedarf in den kommenden fünf Jahren führen wird. Nachteilig wird sich die Digitalisierung der Studie zufolge jedoch für angelernte und ungelernte Arbeitskräfte in Deutschland auswirken. Das Qualifizierungschancengesetz, eine Weiterbildungsinitiative der Bundesagentur für Arbeit, hilft Arbeitskräften dabei, die Herausforderungen der Digitalisierung zu meistern: Link


Weiter auf Wachstumskurs: Künstliche Intelligenz

robinaut.net, 19.03.2020 / Die deutsche KI-Start-Up-Szene wächst weiter. Laut der Initiative für künstliche Intelligenz (KI), appliedAI, gibt es in Deutschland derzeit 247 junge Unternehmen, die KI in erheblichem Maß einsetzen. Verglichen mit dem Vorjahr ist dies ein Zuwachs von 15 Prozent. Insgesamt beschäftigen die Unternehmen mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und weniger von ihnen scheitern mit ihrer Geschäftsidee. Die meisten Start-ups bieten Lösungen für die Branchen Fertigung, Transport und Mobilität sowie für das Gesundheitswesen. Link


50 Millionen Euro für die europäische KI-Forschung

behoerden-spiegel.de, 18.03.2020 / Die Europäische Kommission stellt Fördergelder in Höhe von 50 Millionen Euro für die KI-Forschung in der EU zur Verfügung, die im Rahmen des Förderprogramms Horizont 2020 (ICT-48-2020) vergeben werden. Bedacht werden vier Forschungsvorhaben, darunter auch das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) mit dem Projekt „HumanE-AI-Net“. Ziel der Förderung, die kontinuierlich ausgebaut werden soll, ist die Schaffung einer erfolgreichen Marke „KI Made in Europe“. Link


Arzneimittelbehörden in Europa setzen auf Big Data

pharma-fakten.de, 09.03.2020 / Die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) plant, anonymisierte Patienten- und Gesundheitsdaten vermehrt für die Bewertungen von Medikamenten und Therapien zu nutzen. Ziel ist es, die Behandlung und Therapie von Patientinnen und Patienten individueller zu gestalten. Big Data könne etablierte Entwicklungs- und Bewertungsmethoden im Arzneimittelsektor zwar nicht ersetzen, diese aber ergänzen, verbessern sowie erleichtern. Link

Termine

20. April 2020 / Smart City
Das größte Smart City Förderprogramm Deutschlands geht in die zweite Runde: bis 20. April 2020 können sich nun wieder Städte und Gemeinden beim Bundesministerium des Innern (BMI) und der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bewerben. Rund zehn Modellkommunen sollen ausgewählt werden, 150 Millionen Euro stehen für die zweite Runde zur Verfügung. Link


8. April 2020 / Webinar: Projekt XR4ALL | Fördermöglichkeiten
Mit dem EU-Projekt "XR4ALL" soll XR-Technologie (Extended-Reality) in Europa gefördert werden. Das Webinar befasst sich mit Förderungsmöglichkeiten und den Antragsverfahren des Projektes. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Link

Veranstaltungsort: Webinar
Beginn: 10:00 Uhr


20. April 2020 / Online-Symposium: Künstliche Intelligenz in der Hochschulbildung – Status quo und Zukunftsperspektiven
Die Erwartungen an Künstliche Intelligenz (KI) in der Hochschulbildung sind groß: Personalisierte Lernwege, intelligente Tutorensysteme und passgenaue Unterstützungsangebote haben das Potenzial, die Qualität des Lehrens und Lernens zu verbessern und Strukturen zu verändern. Link


21. April 2020 / Webinar: Projekt Digi-B-Cube – Fördermöglichkeiten
Das EU-Projekt „Digi-B-Cube“ fördert KMUs, die im Bereich medizinischer Diagnostik und ähnlichen Themengebieten tätig sind. Dadurch sollen digitale Lösungsansätze und Technologien wie z. B. KI/AI in den genannten Bereichen etabliert werden. Im Webinar werden Fördermöglichkeiten und das Antragsverfahren des Projektes erläutert. Eine vorherige Anmeldung ist erforderlich. Link


 
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