Dialog “Gesellschaft 4.0”

//Dialog “Gesellschaft 4.0”
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Die Staatskanzlei hat am 18. Oktober 2018 die Dialogveranstaltung “Gesellschaft 4.0 – Die digitale Zukunft gestalten”  veranstaltet. Die Veranstaltung war der dritte und zunächst letzte Teil einer Reihe von Fachdialogen zu verschiedenen Aspekten der Digitalisierung: Demokratie, ländlicher Raum und Gesellschaft. Die Ergebnisse der Fachdialoge fließen in die „Zukunftsstrategie Digitales Brandenburg“ ein, die das Land Brandenburg 2018 erarbeitet.

Die Digitalisierung ist ein Epochenphänomen, oftmals verglichen mit dem Buchdruck oder der Erfindung der Dampfmaschine. Eingeleitet durch technische Innovationen haben sich ganze Gesellschaften verändert. So eröffnen sich in dieser Zeit ungeahnte Perspektiven für eine bessere Welt: Neue Technologien befähigen uns, vorgefasste Strukturen aufzubrechen und Chancengleichheit zu fördern, Wissen für alle verfügbar zu machen und Prozesse dank umfassender Datenvernetzungen neu zu gestalten.

Mit der Lösung vieler alter Probleme tauchen gleichzeitig auch neue Herausforderungen auf, die sich erst nach und nach abzeichnen. Bei den großen Umwälzungen, vor denen die Wirtschafts- und Arbeitswelt steht, müssen ethische Fragen mit Blick auf mögliche Auswirkungen neuer Technologien bedacht werden. Algorithmen müssen nach bestimmten Prämissen programmiert werden, künstliche Intelligenz muss menschlich vorgegebene Leitlinien haben und autonome Verkehrsmittel müssen – ein Stück weit – selbst entscheiden. Was macht es mit Arbeit und Wirtschaft, Gesellschaft und Leben in einer digitalen Welt, wenn Kommunikation zunehmend zwischen Menschen und Maschinen, aber auch zwischen Geräten und Sensoren stattfindet?

„Gesellschaft 4.0 – Die digitale Zukunft gestalten”
am 18. Oktober 2018,
von 14.00 bis 16.30 Uhr,
Staatskanzlei des Landes Brandenburg,
Heinrich-Mann-Allee 107, 14473 Potsdam.

Der Digitale Wandel verändert sämtliche Lebensbereiche, allen voran die Arbeits- und Wirtschaftswelt.

• Wie sehen die Arbeitsplätze der Zukunft aus?
• Welche Fragen stellen sich durch eine immer umfassendere Datenvernetzung?
• Welche Chancen bieten sich für wirtschaftliches Wachstum in Brandenburg?
• Wie können wir möglichst viele Menschen zu Digitalisierungsgewinnern machen?
• Welche ethischen Fragen stellen sich, wenn Maschinen und Menschen auf einmal ganz anders mit- und untereinander kommunizieren?

Das sind nur einige Fragen, die wir mit Ihnen und ausgewiesenen Expertinnen und Experten diskutieren möchten. Sie haben verschiedene Möglichkeiten, sich unmittelbar in die Veranstaltung einzubringen. Ihre Anregungen werden wichtige Impulse auf dem Weg zu einer Digitalisierungsstrategie für Brandenburg sein.
Durch die Veranstaltung führte Moderatorin Kerstin Stromberg-Mallmann.

Programm

Grußwort und Einführung
Staatssekretär Thomas Kralinski, digitalpolitischer Koordinator der Landesregierung
Staatssekretär Andreas Büttner,  Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie (MASGF)

 Impulsvortrag
„Digitaler Strukturwandel – Wirtschaft, Arbeit und Staat in der Digitalen Transformation“
Thomas Losse-Müller, EY Wirtschaftsprüfungsgesellschaft / Senior Fellow Hertie School of Governance

Podiumsdiskussion:
Wirtschaft und Arbeit 4.0 – die digitale Gesellschaft von morgen

  •  Prof. Dr.-Ing. Ulrich Berger, BTU Cottbus-Senftenberg und Mitglied des Digitalbeirats des Landes Brandenburg
  • Dr. Carsten Kampe, Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB)
  •  Susanne Stumpenhusen, ver.di Landesbezirksleiterin Berlin-Brandenburg und Mitglied des Digitalbeirates des Landes Brandenburg
  •  Jutta Wiedemann, Unternehmerverbände Berlin Brandenburg (UVB), Abteilungsleiterin Betriebliche Personalpolitik und digitale Arbeitswelt

Podiumsdiskussion
Digitale Ethik: Welche Werte brauchen wir in einer digitalisierten Welt?

  • Dr. Antonia Köster, Weizenbaum-Institut für die vernetzte Gesellschaft
  •  Ann-Cathrin Riedel, Vorsitzende LOAD e.V. – Verein für liberale Netzpolitik
  •  Julia Langhof, Regisseurin des Films “Lomo”
  •  Stefanie Hoffmann, erste Pfarrerin für Digitales, Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO)

Zusammenfassung der Ergebnisse durch Staatssekretär Thomas Kralinski

Wegbeschreibung zur Staatskanzlei:
http://www.stk.brandenburg.de/cms/detail.php/lbm1.c.375659.de